95-Jährige in Bad Ischl nach nächtlicher Suchaktion gerettet!
Eine 95-jährige Dame wurde nach einer nächtlichen Suchaktion in Bad Ischl, Oberösterreich, leicht verletzt aufgefunden.

95-Jährige in Bad Ischl nach nächtlicher Suchaktion gerettet!
In der Nacht zum 29. Oktober 2025 kam es in Bad Ischl, Oberösterreich, zu einem dramatischen Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Anlass war die Vermisstenmeldung einer 95-jährigen Dame, die zuletzt mit einem Rollator aus einer Seniorenresidenz gesehen worden war. Am Dienstagabend, dem 28. Oktober, wurde sowohl die Hauptfeuerwache als auch die Feuerwachen Ahorn, Reiterndorf und Sulzbach alarmiert, um bei der Suchaktion zu unterstützen. Die Einsatzkräfte richteten eine gemeinsame Einsatzzentrale im Gebäude der Hauptfeuerwache ein.
Suchtrupps durchsuchten das Stadtgebiet rund um den Wohnort der Vermissten. Im Rahmen der umfangreichen Bemühungen kam auch eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Gegen 01:00 Uhr wurde die Suche auf Basis eines Hinweises eines Bürgers in Richtung Sulzbach und Reiterndorf verlagert. Dieser Tipp stellte sich jedoch als falsch heraus, und die Dame wurde in diesem Bereich nicht gefunden. Der Einsatz musste gegen 03:00 Uhr ergebnislos abgebrochen werden.
Erfolgreiche Rettung am Morgen
Am Morgen des 29. Oktober wurde schließlich Entwarnung gegeben: Die vermisste Person wurde leicht verletzt aufgefunden. Der Einsatz umfasste neben der Hauptfeuerwache auch drei Bergrettungssuchhunde mit ihren Führern sowie mehrere Polizeistreifen, die alle zur schnellen Auffindung der Seniorin beitrugen. Dieser Vorfall wirft ein Licht auf die Herausforderungen, die bei der Suche nach vermissten Personen bestehen.
Im Zusammenhang mit Vermisstenfällen zeigt der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), dass solche Einsätze häufig sind. Laut Angaben des DRK gab es im Jahr 2024 fast 2.400 Anfragen nach vermissten Personen, wobei die Anfragen größtenteils aus Krisengebieten wie Afghanistan, Ukraine, Syrien, Irak und Somalia stammten. Im ersten Halbjahr 2025 wurden bereits fast 1.000 Vermisstenmeldungen eingereicht. Dabei konnte der DRK-Suchdienst bei fast jeder vierten Anfrage Unterstützung bieten, was die Dringlichkeit dieser Probleme verdeutlicht.
Insbesondere das Interesse, Schicksale aus dem Zweiten Weltkrieg zu klären, bleibt hoch. Im Jahr 2024 allein wurden über 7.100 Menschen aus dieser Zeit gesucht. In der ersten Hälfte von 2025 gab es bereits knapp 4.200 Anfragen zu Vermissten des Weltkriegs. In etwa 43 Prozent der Fälle konnte eine Schicksalsklärung erbracht werden, was das Engagement des DRK und seiner Partnernetzwerke unterstreicht.
Diese beiden Vorfälle, die sowohl die lokale als auch die internationale Dimension der Vermisstenbergsuche betreffen, verdeutlichen die Bedeutung von Suchdiensten und die Notwendigkeit, betroffene Angehörige zu unterstützen und wieder zusammenzuführen.
Weitere Informationen über die Rettungsaktion in Bad Ischl finden Sie bei Fireworld, während der Suchdienst des DRK eine tiefere Einsicht in die Herausforderungen der Vermisstenpflege bietet, wie auf Tagesschau zu lesen ist.
Zusätzlich bietet TechCult wertvolle Informationen über digitale Dienste, die nicht direkt mit vermissten Personen zu tun haben, aber zeigen, wie wichtig es ist, auch in anderen Bereichen des Lebens gut vernetzt zu sein.