Massengemeinde in Tel Aviv: Hoffnung auf Frieden mit Trump-Plan!

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US-Sondergesandter Witkoff lobt Trump bei Großkundgebung in Tel Aviv; Hoffnung auf Waffenruhe und Geiselfreiheit im Gazastreifen wächst.

US-Sondergesandter Witkoff lobt Trump bei Großkundgebung in Tel Aviv; Hoffnung auf Waffenruhe und Geiselfreiheit im Gazastreifen wächst.
US-Sondergesandter Witkoff lobt Trump bei Großkundgebung in Tel Aviv; Hoffnung auf Waffenruhe und Geiselfreiheit im Gazastreifen wächst.

Massengemeinde in Tel Aviv: Hoffnung auf Frieden mit Trump-Plan!

Am 12. Oktober 2025 versammelten sich rund 400.000 Menschen in Tel Aviv, um bei einer Großkundgebung ihre Hoffnung auf Frieden zu bekunden. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff sprach vor den Angehörigen von Geiseln sowie zahlreichen Unterstützern und hob die Rolle von US-Präsident Donald Trump bei der Freilassung der Gaza-Geiseln hervor. Während seiner Rede gab es immer wieder Applaus und „Danke Trump“-Rufe, als er Trumps Namen erwähnte. Witkoff würdigte die Stärke und Geduld der Angehörigen sowie des israelischen Volkes.

Zu den prominenten Gästen zählten Ivanka Trump und Jared Kushner. Beide sprachen ebenfalls zur Menge und lobten Witkoff für seine entscheidende Rolle im Verhandlungsprozess. Ivanka Trump überbrachte zudem eine Botschaft von Präsident Trump an die Familien der Geiseln. Trumps Friedensplan, der von Israel und der Hamas begrüßt wurde, sieht in einem ersten Schritt die Freilassung aller 47 Geiseln im Gazastreifen vor, wobei die Freilassung am Sonntag beginnen könnte. Israel hat sich bereits aus Teilen des Gazastreifens zurückgezogen und eine Waffenruhe gilt seit Freitagmittag.

Waffenruhe und Verhandlungen

Inmitten dieser Ereignisse wächst die Hoffnung auf eine Waffenruhe im Gazastreifen, zwei Jahre nach den verheerenden Anschlägen von Hamas am 7. Oktober 2023, bei denen etwa 1.200 Menschen getötet und rund 250 verschleppt wurden. Trump äußerte sich optimistisch über die Umsetzung seines Friedensplans nach Gesprächen in Scharm el Scheich, Ägypten, die in einer „positiven Atmosphäre“ stattgefunden haben. Die Gespräche sollen die Voraussetzungen für die Freilassung von 48 Geiseln im Austausch für eine Waffenruhe und die Entlassung palästinensischer Häftlinge schaffen.

Der Fokus der Verhandlungen liegt dabei auch auf der Möglichkeit eines zukünftigen israelischen Truppenrückzugs und der Entwaffnung der Hamas, jedoch sind diese Themen umstritten. Trotz der Verhandlungen setzt Israel seine militärischen Angriffe im Gazastreifen fort, was zu weiteren Opfern unter den Palästinensern führt, bereits wurden mindestens zehn getötet. Trump fordert Israel auf, die Bombardierung einzustellen, um die Geiseln zu befreien.

Konflikt und humanitäre Krise

Der Krieg, der nach dem Massaker von Hamas 2023 ausbrach, ist durch eine massive humanitäre Krise im Gazastreifen gekennzeichnet. Bis Mai 2024 gab es auf palästinensischer Seite rund 36.000 Tote und mehr als 80.000 Verwundete, viele davon Zivilisten. Über 1,7 Millionen Menschen im Gazastreifen wurden zu Binnenflüchtlingen, und die Lebensbedingungen haben sich dramatisch verschlechtert. Internationale Hilfe wird seitens der UN in Aussicht gestellt, sollte es Fortschritte in den Verhandlungen geben.

Die lange Geschichte des Nahostkonflikts, die tief in der Geschichte verwurzelt ist, besitzt territorial und ethno-national geprägte Dimensionen. Der Oslo-Prozess zur Konfliktlösung gilt als gescheitert und Friedensgespräche finden seit 2014 nicht mehr ernsthaft statt. Die USA, die EU und arabische Länder bemühen sich, eine weitere Eskalation zu verhindern und die humanitäre Situation zu verbessern, während die Gewalt im Westjordanland ebenfalls eskaliert.

Die Blockade, die auch die Einreise internationaler Journalisten in den Gazastreifen verhindert, hält die Informationen über die dortige Lage isoliert und begrenzt. Die kommenden Tage könnten entscheidend für die Zukunft des Friedensprozesses und die Lage im Gazastreifen sein.