Photovoltaik-Pionier in Klosterneuburg: 36 Haushalte mit Grünem Strom!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Am 5.11.2025 wurde in Klosterneuburg eine Photovoltaikanlage errichtet, die 126.000 kWh jährlich erzeugt und CO2-Emissionen reduziert.

Am 5.11.2025 wurde in Klosterneuburg eine Photovoltaikanlage errichtet, die 126.000 kWh jährlich erzeugt und CO2-Emissionen reduziert.
Am 5.11.2025 wurde in Klosterneuburg eine Photovoltaikanlage errichtet, die 126.000 kWh jährlich erzeugt und CO2-Emissionen reduziert.

Photovoltaik-Pionier in Klosterneuburg: 36 Haushalte mit Grünem Strom!

Eine neue Ära der Nachhaltigkeit hat das Pflege- und Betreuungszentrum Klosterneuburg erreicht: Auf dem Dach des Zentrums wurde eine moderne Photovoltaikanlage errichtet. Diese innovative Maßnahme zielt darauf ab, nicht nur den Energiebedarf vor Ort zu decken, sondern auch ein starkes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Die Photovoltaikanlage besteht aus 323 Modulen und erzeugt jährlich rund 126.000 Kilowattstunden Strom. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 36 Einfamilienhäusern. Mit dieser Leistung werden jährlich etwa 22 Tonnen CO₂ eingespart, was die Anlage zu einem wichtigen Beitrag in der Klimaschutzstrategie des Bundeslandes Niederösterreich macht. OTS berichtet, dass die Installation mit ausschließlich österreichischen PV-Modulen und elektronischen Komponenten realisiert wurde, was die regionale Wertschöpfung zusätzlich fördert.

Technologie und Sicherheit

In der technischen Ausstattung der Anlage wurde auch auf höchste Sicherheitsstandards geachtet. Im Störfall sorgt eine automatische, modulnahe Abschaltung, die die Sicherheit der Nutzer gewährleistet. Diese Sicherheitsvorkehrungen sind besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass Photovoltaik (PV) als eine der saubersten Energiequellen gilt. Laut GSE Green Solar Energy hat PV den geringsten CO₂-Fußabdruck pro Kilowattstunde und ist mehr als 10-mal sauberer als Erdgas sowie über 20-mal klimafreundlicher als Kohle.

Die Vorteile der Photovoltaikanlage beschränken sich nicht nur auf den direkten Stromverbrauch vor Ort, sondern erweitern sich auch auf die Nutzung durch Wärmepumpen und die Elektromobilität. Insbesondere die Kombination mit Batteriespeichern erlaubt eine flexible Nutzung des produzierten Stroms. Die hohe Effizienz der Nutzung und die minimierten Betriebskosten machen PV zu einem zentralen Baustein für klimaneutrale Gebäude und die Energiewende.

Ausblick und Entwicklung

Die Errichtung der PV-Anlage ist Teil eines größeren Trends: Im Jahr 2024 gingen in Niederösterreich rund 30.000 neue PV-Anlagen in Betrieb. Der anhaltende Ausbau erneuerbarer Energien wird kontinuierlich fortgesetzt, um die Energieunabhängigkeit und Versorgungssicherheit in der Region zu gewährleisten. Dies wird auch durch die Unterstützung durch Gesetze und staatliche Förderungen erleichtert, die darauf abzielen, die Kosten für Solaranlagen weiter zu reduzieren.

Die Lebensdauer eines Photovoltaikmoduls beträgt in der Regel zwischen 25 und 30 Jahren, und die Lebenszyklus-Emissionen belaufen sich auf lediglich 43-63 g CO₂-Äquivalent pro Kilowattstunde. Diese Effizienz unterstützt die Bestrebungen, fossile Brennstoffe allmählich zu ersetzen und die Kohlenstoffemissionen in der Energieproduktion signifikant zu senken.

Zusammenfassend ist die neue Photovoltaikanlage am Pflege- und Betreuungszentrum Klosterneuburg ein prägnantes Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit und innovative Energienutzung im Pflegebereich. Die Initiative zeigt, wie soziale Einrichtungen aktiv zur Energiewende beitragen können und gleichzeitig ein positives Signal in die Gemeinschaft senden.