Strabag muss 2,8 Millionen Euro Strafe für Korruption bei Zoobrücke zahlen!
Das Bundeskartellamt verhängt 2,8 Millionen Euro Bußgeld gegen Strabag wegen illegaler Absprachen zur Kölner Zoobrücke.
Strabag muss 2,8 Millionen Euro Strafe für Korruption bei Zoobrücke zahlen!
Ein gewaltiges Bußgeld von 2,8 Millionen Euro für das Kölner Bauunternehmen Strabag! Dies ist die Konsequenz aus illegalen Absprachen bei einer Ausschreibung zur Sanierung der berühmten Zoobrücke, die bereits Anfang 2017 stattfand. Das Bundeskartellamt hat jetzt entschieden und zeigt damit, dass solche Machenschaften nicht ohne Folgen bleiben.
Die schockierenden Enthüllungen stammen aus einer geheimen Vereinbarung zwischen Strabag und dem Unternehmen Kemna Bau Andreae aus Pinneberg. Diese hatten ausgeklügelt, dass Kemna ein Scheinangebot abgibt, um der Strabag den Zuschlag für den Auftrag zu sichern. Im Gegenzug erhielt Kemna eine Ausgleichszahlung – ein echtes Beispiel für skrupelloses Verhalten im Bauwesen!
Ermittlungen durch anonymen Hinweis angestoßen
Die Ermittlungen wurden durch einen anonymen Hinweis ausgelöst, was beweist, dass solche illegalen Praktiken nicht im Verborgenen bleiben. Während das Verfahren gegen Kemna aufgrund ihrer Kooperation und der Kronzeugenregelung eingestellt wurde, hat Strabag ebenfalls mit den Behörden kooperiert und dem Bußgeld zugestimmt. Die Entscheidung des Bundeskartellamts ist rechtskräftig – ein weiterer Schritt im Kampf gegen Korruption im Baugewerbe!
Im September 2021 griff das Bundeskartellamt mit der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Köln durch und führte eine großangelegte Durchsuchungsaktion durch. Die strafrechtlichen Ermittlungen sind jedoch weiterhin im Gange, und während die Öffentlichkeit auf weitere Informationen wartet, bleibt die Aufregung über diese illegalen Absprachen in der Kölner Bauindustrie groß.