Sensationsmeldung zu Pestiziden: 385 Millionen Vergiftungen als Mythos entlarvt!
Ein wissenschaftliches Journal hat die umstrittene Zahl von 385 Millionen Pestizidvergiftungen aufgrund methodischer Fehler zurückgezogen.
Sensationsmeldung zu Pestiziden: 385 Millionen Vergiftungen als Mythos entlarvt!
Frankfurt/Main – Ein Zahlenkoloss, der nun ins Wanken gerät: Die erschütternde Behauptung, 385 Millionen Menschen weltweit würden jährlich an Pestizidvergiftungen leiden, erweist sich als eine Fehlinformation, die auf groben methodischen Mängeln beruht. Ursprünglich veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift „BMC Public Health“ durch Aktivisten der NGO „PAN“, die gegen den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sind, zogen die Herausgeber nun die Studie zurück. „Der Herausgeber hat kein Vertrauen mehr in die Ergebnisse und die vorgelegten Schlussfolgerungen,“ lautet die klare Ansage.
Die angebliche Vergiftungsanzahl wurde maßgeblich übertrieben, da die Autoren bereits die bloße Exposition mit potenziell gefährlichen Substanzen als Vergiftungsfall zählten. Diese Methode tappt in eine Falle, die viele in der Landwirtschaft verarscht hat: Zahlenspiele, die mehr Fragen aufwerfen als sie beantworten. Es zeigt sich einmal mehr: „Die Lüge fliegt, und die Wahrheit humpelt ihr hinterher“, wie Jonathan Swift schon vor Jahrhunderten feststellte. Während sorglos in Medien und von Institutionen wie der WHO und der Europäischen Kommission diese Zahl absorbiert wurde, bleibt die Korrektur oft ungehört. Der Deutsche Bundestag verwendet die verfälschte Zahl sogar in einem aktuellen Dokuments – eine gefährliche Verbreitung, die auf unvollständigen Fakten basiert.
Wahrheit über die Zahlenspiele
In der Landwirtschaft geistern auch andere reißerische Zahlen herum, wie die Behauptung, 1 Kilogramm Rindfleisch brauche unglaubliche 15.000 Liter Wasser. Die Abstufung dieser Zahlen ist oft erforderlich, denn sie entstehen durch Überrechnungen und veraltete Statistiken, wie die offensichtliche Übertreibung der Pestizidvergiftungen zeigen. Jetzt muss die Fachwelt aufpassen: Eine fehlerhafte Studie besitzt die Möglichkeit, großen Einfluss zu haben – und das hat sie auch. So stehen wir nun vor der Herausforderung, die Fakten zu überprüfen, bevor sie sich wie ein Lauffeuer verbreiten. Theoretisch hat die Wissenschaft das letzte Wort, doch praktisch zeigt sich, dass diese Erkenntnisse oft nicht zum gleichen Klimagefühl führen wie eine schockierende Schlagzeile.