Rötzergasse wird zur sicheren Schulstraße: Verkehrssicherheit für Kinder!

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NEOS beantragen Verkehrssicherheitsmaßnahmen in der Rötzergasse, um den Schulweg für Kinder zu verbessern und Umwelt zu fördern.

NEOS beantragen Verkehrssicherheitsmaßnahmen in der Rötzergasse, um den Schulweg für Kinder zu verbessern und Umwelt zu fördern.
NEOS beantragen Verkehrssicherheitsmaßnahmen in der Rötzergasse, um den Schulweg für Kinder zu verbessern und Umwelt zu fördern.

Rötzergasse wird zur sicheren Schulstraße: Verkehrssicherheit für Kinder!

Am 5. Dezember 2025 wurde die Umgestaltung der Rötzergasse in Wien-Hernals offiziell bekannt gegeben, die die Verkehrssicherheit für Schüler:innen der dort ansässigen Volksschule entscheidend erhöhen soll. Die NEOS fordern in einer Bezirksvertretungssitzung, den Abschnitt Rötzergasse 1-12 als Schulstraße zu erklären, um den motorisierten Verkehr während der Stoßzeiten zu regulieren und so eine sichere Umgebung für die Kinder zu schaffen. Der häufige Verkehr, insbesondere zu Beginn und Ende des Schultages, hat in der Vergangenheit für Besorgnis gesorgt, da Geschwindigkeitsüberschreitungen in dieser Zone keine Seltenheit sind. Mit dem Fahrverbot zu diesen Zeiten soll der öffentliche Raum sicherer werden und umweltfreundliche Mobilität gefördert werden. Verkehrsteilnehmer könnten zeitgleich über die Kalvarienberggasse oder die Hernalser Hauptstraße ausweichen.

Zusätzlich zu den Maßnahmen, die die NEOS beantragt haben, wurden bereits mehrere bauliche Veränderungen in der Rötzergasse umgesetzt. Der Gehsteig vor der Schule wurde verbreitert und die Fahrbahn verschwenkt, um den Freibereich vor der Volksschule zu vergrößern. In der umgestalteten Wohnstraße darf nur noch in Schrittgeschwindigkeit gefahren werden, wodurch ein sicherer Raum geschaffen wird, in dem Kinder auch auf der Fahrbahn spielen dürfen. Um die Geschwindigkeit herabzusetzen, ist die Fahrbahn angehoben worden und es wurden Gehsteig-Durchziehungen geschaffen. Diese Maßnahmen erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Aufenthaltsqualität in der Rötzergasse.

Verbesserte Lebensqualität durch neue Einrichtungen

Ein weiteres Highlight der Umgestaltung sind die vier neu gepflanzten Bäume und zwei Trinkbrunnen, die zwischen der Jörgerstraße und der Kalvarienberggasse installiert wurden. Die barrierefreie Oberfläche dieser Straße verbessert die Zugänglichkeit für alle Fußgänger:innen. Die Gestaltung inkludiert auch zusätzliche Radbügel, sodass Schulkinder und Anrainer:innen ihre Fahrräder sicher abstellen können. Dies ist Teil eines umfassenden Plans zur Förderung aktiver Mobilität, die auch als Unterstützung für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen angesehen wird.

Das Umweltbundesamt befasst sich in diesem Kontext mit Projekten zur Stärkung aktiver Mobilitätsformen an Schulen. Seit April 2023 wird das Projekt „Fuß- und fahrradfreundliche Schule“ gefördert, das darauf abzielt, Bedingungen für klimafreundliche und gesunde Bewegung zu schaffen. Städte sollten Rahmenbedingungen schaffen, die dazu anregen, dass Kinder und Jugendliche häufiger zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule gehen. Initiativen wie Vor-Ort-Checks zur Fuß- und Fahrradfreundlichkeit sollen Schulen helfen, dies zu realisieren. In Deutschland haben bereits über 700 Teilnehmer:innen an einem Austausch zu diesem Thema teilgenommen, was die Relevanz und den Bedarf solcher Maßnahmen unterstreicht.

Durch die angestrebten baulichen Veränderungen in der Rötzergasse und die Initiativen zur Förderung aktiver Mobilität sollen nicht nur die Sicherheit von Schüler:innen erhöht, sondern auch die Lebensqualität im Bezirk insgesamt verbessert werden. Eltern und Großeltern warten bereits gespannt auf die Umsetzung weiterer Geplantungen, wie Gitter rund um Baumscheiben, die ebenfalls zur Verkehrssicherheit beitragen sollen.

Zusammengefasst wird die Rötzergasse durch die kombinierte Anstrengung von lokalen Parteien und Förderprojekten des Umweltbundesamts zu einem sichereren und umweltfreundlicheren Ort für die Schüler:innen der OVS Rötzergasse sowie für alle Anwohner:innen.