Riesaer Karnevalstradition stirbt: Vermögen geht an Tanzstudio Live

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Nach dem Ende des Riesaer Karnevalsklubs "Sachsendreier" wird das restliche Vermögen zur Unterstützung des Tanzstudios "Live" verwendet.

Riesaer Karnevalstradition stirbt: Vermögen geht an Tanzstudio Live

Riesa. Ein Kapitel geht zu Ende! Der Riesaer Karnevalsklub „Sachsendreier“, ein Lokalheld seit 1981, hat nach mehr als vier Jahrzehnten seine Pforten geschlossen. Am 31. Oktober 2021 wurde die Entscheidung getroffen, den Verein aufzulösen – eine bittere Realität für viele, die unvergessliche Faschingsmomente in Riesa erlebt haben. Ingrid Seidlitz, eine der letzten Vorstandsmitglieder, blickt zurück und zieht Bilanz: „Die Veranstaltungen haben einfach nicht mehr die Leute angezogen.“

Die letzten Jahre waren geprägt von Rückgängen der Ticketkäufe, und die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren das i-Tüpfelchen eines ohnehin absteigenden Kurses. Mit lediglich 13 Mitgliedern war eine weitere Zukunft schlichtweg unmöglich. Der letzte große Auftritt im Riesaer Bürgergarten war am 29. Februar 2020 – danach folgte die Stille. Mit dem Ende des Vereins blieb ein Restvermögen von fast 2.700 Euro,“ erzählt Seidlitz, und doch blieb die Auszahlung an die Stadt Riesa aus. Die Zähler für unerledigte Rechnungen bleiben unberührt, wie Seidlitz als selbstständige Buchhalterin erklärt.

Tanzstudio „Live“ braucht dringend Hilfe

Nun kommt die Wende! Als das Riesaer Tanzstudio „Live“ dringend finanzielle Unterstützung für die Teilnahme seiner Tänzer an der Showtanz-WM benötigt, wird die Situation brisant. Die Stadt und die Tänzer liegen dem Karnevalsverein am Herzen. „Wir müssen dieses Geld so schnell wie möglich überweisen!“, sagt Seidlitz entschlossen. Die Stadträte sind einverstanden – das Geld soll den Tänzern zugutekommen, die mit Kochkünsten auf der internationalen Bühne glänzen wollen.

Angela Hoppe, die Chefin des Tanzstudios, kann es kaum fassen: „Ohne diese Unterstützung können nicht alle unsere Tänzer zur WM!“ Das Studio braucht rund 5.000 Euro, um die Startgebühren zu decken. Doch das ist nicht alles – die hohen Kosten für Kostüme bedeuten, dass bald eine grundlegende Änderung im Finanzmodell nötig sein wird. „Wir dürfen bei der Wertung keine Punkte verlieren, also müssen wir sicherstellen, dass die Kostüme passen!“, sagt sie und schließt damit das Kapitel Fasching für das Studio bis auf Weiteres. Der Einsatz der einstigen Faschingsfreunde geht also nun ganz in die Förderung der nächsten Generation von Tänzern!


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