Pilz-Sensation im Wald: So finden Sie die besten Leckerbissen!

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Erfahren Sie, worauf Pilzsammler achten müssen, um leckere und sichere Funde in der heimischen Natur zu machen.

Pilz-Sensation im Wald: So finden Sie die besten Leckerbissen!

Pilze sammeln – ein Abenteuer in der Natur, das nicht nur Genuss, sondern auch Gefahren birgt! Daniel Bakschun, ein leidenschaftlicher Pilzsammler aus Halver, kennt sich bestens in den heimischen Wäldern aus. „In Russland sammelt fast jeder Pilze“, so Bakschun, dessen Familientradition dieses Hobby prägt. An seiner Seite, wie ein wahres Naturkind, entdeckt er essbare Köstlichkeiten und zeigt faszinierende Wasserquellen: „Das hier ist das leckerste Wasser, das ich je getrunken habe.“ Seinen größten Fang – einen riesigen Bovist in Fußballgröße – bewahrt er voller Stolz in Erinnerung.

Doch was macht das Pilzesammeln so aufregend und riskant? Diese Naturromantik hat ihre Tücken! Viele Pilze sind edel, aber ebenso viele können zu schrecklichen Magenkrämpfen oder gar zu Halluzinationen führen. „Die Recherche ist lebenswichtig“, warnt Bakschun und empfiehlt, niemals alleine auf die Suche zu gehen. Unterstützt wird er von Expertin Gudrun Barth von der BUND-Ortsgruppe Kierspe-Meinerzhagen, die darauf hinweist, dass Kinder den respektvollen Umgang mit Pilzen lernen sollten. „Jeder Pilz hat seinen Nutzen!“, ermutigt sie und betont, dass selbst Fliegenpilze nicht zertreten werden dürfen.

Mit Wissen ins Pilz-Abenteuer

Die Regeln beim Sammeln sind klar: Nur für den Eigenbedarf und niemals madige Pilze mitnehmen! „Sie haben keinen Nutzen, wenn sie bei Euch zuhause landen und verworfen werden“, gibt Barth zu bedenken. Die richtigen Zubereitungsmethoden sind ebenso wichtig; viele Pilze, wie der Bovist, müssen schnell verarbeitet werden. „Ich koche gerne und mache Pfannengerichte mit Bratkartoffeln“, verrät Bakschun. „Aber die Auswahl muss stimmen – der rote Fliegenpilz ist ein No-Go!“

Die Zeit jetzt, zwischen September und Oktober, ist ideal für die Pilzernte. Bei Regen und milderen Temperaturen sprießen die Leckerbissen förmlich aus dem Boden. Doch sei vorsichtig! Die unentdeckten Schönheiten des Waldes warten nur darauf, von den Richtigen erkannt zu werden. Mit geballtem Wissen in der Natur gibt es jedoch nichts Schöneres, als die Vielfalt der Pilze zu erleben! „Das Suchen und Kennenlernen ist ein wunderbares Hobby“, schwärmt Barth.