In der Nacht zum 19. Dezember 2024 wurde ein 41-jähriger Kraftfahrer bei einer Verkehrskontrolle in Eschweiler festgenommen. Polizeibeamte bemerkten um 2:30 Uhr einen grauen Kombi mit Aachener Kennzeichen, der sie zur Kontrolle veranlasste. Der Fahrer präsentierte zunächst falsche Personalien, bevor er nach mehrmaligem Drängen einen tschechischen Führerschein, der jedoch gefälscht war, herausgab. Es stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl über fast zwei Jahre Freiheitsstrafe vorlag. Zudem war ihm bereits zweimal der Führerschein entzogen worden. Nach seinem Fluchtversuch konnten die Beamten ihn schnell überwältigen und festnehmen, woraufhin der Festgenommene in die JVA Aachen gebracht wurde. Auch der Fahrzeughalter sieht sich einer Strafanzeige gegenüber, da er zuließ, dass der Fahrer ohne gültigen Führerschein unterwegs war, wie heinsberg-magazin.de berichtete.
Führerschein und rechtliche Konsequenzen
Die Polizei hat in solchen Fällen die Möglichkeit, den Führerschein zu beschlagnahmen, was eine drastische Maßnahme ist. Gemäß den rechtlichen Rahmenbedingungen dürfen Polizeibeamte den Führerschein eines Fahrers nur mit richterlicher Genehmigung einziehen, wenn sie der Meinung sind, dass eine Entziehung in Betracht kommt. Die Beschlagnahme verhält sich also wie ein temporäres Fahrverbot, was bedeutet, das Autofahrer, deren Führerschein beschlagnahmt wurde, für die Dauer der Maßnahme nicht mehr legal fahren dürfen. Wer dennoch fährt, macht sich strafbar und riskiert Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen, wie anwalt.de erläuterte. Dies stellt sicher, dass die Straßen sicherer werden und gefährliche Fahrer von der Teilnahme am Verkehr ausgeschlossen werden.
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