Neue Agri-PV-Anlage in Burgkirchen: Sauberer Strom für 600 Haushalte!

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Die oekostrom AG startet in Burgkirchen eine innovative Agri-Photovoltaik-Anlage mit 2,04 MWp, die saubere Energie und Landwirtschaft vereint.

Die oekostrom AG startet in Burgkirchen eine innovative Agri-Photovoltaik-Anlage mit 2,04 MWp, die saubere Energie und Landwirtschaft vereint.
Die oekostrom AG startet in Burgkirchen eine innovative Agri-Photovoltaik-Anlage mit 2,04 MWp, die saubere Energie und Landwirtschaft vereint.

Neue Agri-PV-Anlage in Burgkirchen: Sauberer Strom für 600 Haushalte!

In Burgkirchen im Bezirk Braunau, Oberösterreich, hat die oekostrom AG heute eine neue Agri-Photovoltaik-Anlage eingeweiht. Diese innovative Anlage vereint die Erzeugung von sauberem Strom mit landwirtschaftlicher Nutzung und markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltige Energieproduktion. Die geplante Solarleistung beträgt beeindruckende 2,04 Megawattpeak (MWp) und ermöglicht die Versorgung von etwa 600 Haushalten mit Energie. Die jährliche Stromerzeugung wird auf rund 1,97 Gigawattstunden (GWh) geschätzt, was zu einer CO₂-Einsparung von etwa 400 Tonnen pro Jahr führen soll.

Um die Flächen unter den Solarmodulen nachhaltig zu nutzen, wird eine Schafherde eingesetzt, die dort weiden wird. Diese Maßnahme fördert nicht nur die Pflege der Fläche, sondern bietet auch eine harmonische Koexistenz zwischen Landwirtschaft und erneuerbarer Energieproduktion. Die Initiative wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Burgkirchen, dem Grundstückseigentümer Roland Piehringer und weiteren regionalen Partnerunternehmen umgesetzt.

Projektstart und Beteiligte

Der symbolische Spatenstich für die Agri-PV-Anlage fand heute Vormittag in Anwesenheit von Projektpartnern sowie Vertretern der Gemeinde und des Landes Oberösterreich statt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich von Oktober 2025 bis April 2026 dauern. Die oekostrom AG, die seit 25 Jahren im Bereich erneuerbare Energien tätig ist und mehr als 3.100 Aktionäre zählt, hebt die Wichtigkeit von Projekten wie diesem hervor, die zu einer umweltfreundlicheren Energiezukunft beitragen.

Die Kombination von landwirtschaftlicher Produktion und erneuerbarer Stromerzeugung, wie sie durch Agri-Photovoltaik ermöglicht wird, gilt als vielversprechendes Konzept für die Zukunft. Nicht nur in Österreich, sondern auch international wird die Agri-PV immer stärker unterstützt. In Deutschland beispielsweise befürworten Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger und Bundesminister Cem Özdemir das Konzept, wobei ein umfassender Leitfaden die Möglichkeiten und Herausforderungen der Agri-PV detailliert beschreibt.

Vorteile der Agri-Photovoltaik

Agri-Photovoltaik trägt entscheidend zur effizienteren Nutzung von Landressourcen bei und kann den Wasserverbrauch in der Landwirtschaft reduzieren. Darüber hinaus bietet sie landwirtschaftlichen Betrieben stabile zusätzliche Einkommensquellen und erhöht die Resilienz gegenüber Ernteausfällen. Frühzeitige Bürgerbeteiligung sowie die Einbettung der Agri-PV in den ordnungspolitischen Rahmen sind Schlüssel für den Erfolg dieser Technologie. Laut verschiedenen Studien liegt die Stromgestehungskosten zwischen 7 und 12 Eurocent pro kWh, was Agri-PV zu einer wettbewerbsfähigen Energiequelle macht.

Die erfolgreiche Implementierung solcher Projekte zeigt, wie landwirtschaftliche Praktiken mit den Herausforderungen der Energiezukunft verknüpft werden können. Durch die Schaffung von Synergien zwischen Landwirtschaft und erneuerbaren Energien wird ein neuer Weg für eine nachhaltige und umweltfreundliche Zukunft eingeschlagen.