Katrine Engberg begeistert beim Lüneburger Krimifestival mit neuen Thrillern
Katrine Engberg begeistert beim Krimifestival Lüneburg mit ihrem neuen Thriller „Aschezeichen“ und Einblicken in ihre Schreibkunst.
Katrine Engberg begeistert beim Lüneburger Krimifestival mit neuen Thrillern
Lüneburg. Ein spannender Abend voller Krimi und Charme! Die dänische Bestsellerautorin Katrine Engberg begeisterte die rund 140 Gäste in der Ritterakademie beim 15. Lüneburger Krimifestival. Engberg, bekannt für ihre packenden „Kopenhagen-Thriller“, plauderte mit der Schauspielerin Vanida Karun über ihre neuesten Werke und die Geheimnisse des Schreibens. Die Atmosphäre war entspannt und herzlich, während Karuns Hund friedlich neben den beiden Frauen schlief.
Engberg, die mit 18 Jahren nach München zog, um Tanz zu studieren, sprach fast akzentfrei Deutsch und sorgte mit ihrem Humor für Lacher im Publikum. „Gell?“, rutschte es ihr in einem Moment heraus, was ihre Verbindung zu Deutschland unterstrich. Ihre Krimis sind nicht nur spannend, sondern auch tiefgründig, und sie hat den Mut, erfolgreiche Reihen zu beenden und neue Wege zu gehen. Mit „Aschezeichen – Die Wunden der Schuld“ hat sie nun den zweiten Teil ihrer neuen Liv-Jensen-Reihe veröffentlicht.
Mysteriöse Ermittlungen
In „Aschezeichen“ wird die Privatermittlerin Liv Jensen in einen mysteriösen Mordfall verwickelt. Ein iranisch-dänischer Mann wurde tot auf der Insel Vorsø gefunden, und seine beiden Kinder sind verschwunden. Engberg beschreibt, wie Jensen auf die Spur eines Verbrechens stößt, das vor 30 Jahren im Auffanglager Sandholm geschah. Diese düstere Vergangenheit verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe und lässt die Leser mitfiebern.
Die Autorin, Jahrgang 1975, ist nicht nur eloquent, sondern auch äußerst sympathisch. Im Gespräch mit Karun enthüllte sie, dass jeder Band der Liv-Jensen-Reihe von einer Person aus ihrem Umfeld inspiriert ist. Der erste Band basierte auf der Geschichte ihres verstorbenen Vaters, während der aktuelle Teil die Erlebnisse ihres Schwagers thematisiert. „Ihr erzählt es nicht weiter, gell?“, fragte sie lachend das Publikum, was den Abend mit einer persönlichen Note abrundete.