Bundespolizei stoppt illegalen Grenzübertritt: Tunesier in Haft genommen!

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Die Bundespolizei München nahm einen Tunesier in Haft, der unerlaubt über die Grenze wollte. Seine Tante half ihm dabei.

Bundespolizei stoppt illegalen Grenzübertritt: Tunesier in Haft genommen!

Füssen (ots)

Am Dienstag, dem 29. Oktober, ertappte die Bundespolizei einen Tunesier, der mit illegalen Mitteln versuchte, die Grenze nach Deutschland zu überqueren. Der Mann steckte in einem Auto mit seiner Tante und deren Tochter, was ihm nicht half: Die Beamten durchschauten seinen Plan sofort! Er hatte zwar einen tunesischen Pass, doch sein französisches Touristenvisum war längst abgelaufen, was ihn seit fast drei Monaten ohne gültigen Aufenthalt im Schengenraum leben ließ.

Die Festnahme ereignete sich am Grenztunnel Füssen (BAB 7), wo die Polizei das Trio ins Visier nahm. Der 32-Jährige saß am Steuer ohne Ausweis, während seine 48-jährige Tante immerhin ihren deutschen Aufenthaltsstatus vorzeigen konnte. Überraschenderweise besaß die Tochter lediglich eine Verlustbescheinigung für ihre Reisedokumente. Alle drei hatten sich anscheinend in der Wohnung der Tante aufgehalten und die nötigen Papiere dort vergessen, bevor sie aufbrachen, um die Tochter aus Österreich abzuholen. Die wahre Absicht war jedoch, auf illegale Weise nach Deutschland zu gelangen!

Konsequenzen für die Beteiligten

Doch die Bundespolizei ließ sich nicht täuschen! Nach intensiver Überprüfung stellte sich heraus, dass der Tunesier bereits am 27. Oktober von der Schweiz nach Deutschland gereist war, mit dem klaren Ziel, sich in Deutschland niederzulassen. Sein Plan, ein neues französisches Visum zu ergattern, war augenscheinlich nicht so clever wie gedacht. Die Polizei zeigte den Mann wegen Visaerschleichung sowie unerlaubter Einreise und Aufenthalts an. In der Nacht wurde der tunesische Migrant schließlich in die Kombinierte Transit- und Abschiebehafteinrichtung am Flughafen München gebracht, wo seine Rückführung in die Heimat bevorsteht. Die Tante hingegen, die als Halterin des Fahrzeugs in Verdacht steht, wurde vorläufig entlassen, aber die Behörden lassen nicht locker – ihr droht ein Verfahren wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise!