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Am 6. Januar 2025, gegen 11 Uhr, ereignete sich in der Hamburger Altstadt ein gefährlicher Vorfall, bei dem eine 38-jährige Frau durch einen Schuss in ihrem Bein schwer verletzt wurde. Der Vorfall fand in einer Wohnung in der Nähe der Speicherstadt, in der Straße Bei den Mühren, statt. Nachbarn hatten zuvor laute Hilferufe gehört und die Polizei alarmiert, die daraufhin zu einem Großeinsatz gerufen wurde.
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Schütze, ein 86-jähriger Rentner, in einen Streit mit der Frau geraten war. Die genauen Hintergründe des Konflikts und die Waffe, mit der der Schuss abgegeben wurde, sind bislang unklar. Die Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht, jedoch besteht laut den Behörden glücklicherweise keine Lebensgefahr. Der Rentner wurde noch vor Ort festgenommen.
Vorfall folgt auf andere Gewalttat
Dieser Vorfall ist besonders bemerkenswert, da er in unmittelbarem zeitlichen Kontext zu einem mutmaßlichen Femizid in Groß Borstel steht. Dort hatte ein 38-jähriger Mann seine Frau am 4. Januar 2024 erstochen, gegen den inzwischen ein Haftbefehl erlassen wurde.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits am 2. November 2020 im Stadtteil Groß Borstel. Dabei war es zu einem Streit zwischen einem 39-jährigen Mann und seiner Frau gekommen, der in einer Bedrohungslage mündete. Als die Polizei eintraf, schoss der bewaffnete Mann auf die Einsatzkräfte, was zu einem Schusswechsel führte, bei dem der Angreifer schwer verletzt wurde. Das gefährliche Szenario führte zu einem Großeinsatz der Polizei, wobei die Ehefrau und ein 15-jähriger Sohn in der Wohnung unverletzt blieben, wie Focus berichtete.
Die Hamburger Polizei hat nach dem Vorfall in der Altstadt die Ermittlungen aufgenommen und wird die genauen Umstände des Geschehens klären.
- Übermittelt durch West-Ost-Medien
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