Betrugsschock im Flachgau: 64-Jährige verliert 70.000 Euro an Cyberkriminelle!
Eine 64-Jährige aus Flachgau verlor 70.000 Euro durch Online-Betrug. Polizei ermittelt wegen Phishing und warnt vor gefälschten Nachrichten.

Betrugsschock im Flachgau: 64-Jährige verliert 70.000 Euro an Cyberkriminelle!
In einem besorgniserregenden Vorfall hat eine 64-jährige Frau aus dem Flachgau in Salzburg aufgrund eines raffinierten Phishing-Betrugs etwa 70.000 Euro verloren. Die Salzburger Polizei hat die Ermittlungen in diesem schweren Betrugsfall übernommen. Der Vorfall ereignete sich am 19. Dezember, als die Geschädigte eine SMS erhielt, die angeblich von „FinanzOnline“ stammte. In dieser Nachricht wurde behauptet, ihre FinanzOnline-ID sei abgelaufen und müsse erneuert werden. Durch einen Link in der SMS gelangte die Frau auf eine gefälschte Website und gab dort mehrere persönliche Daten preis. Kurz darauf erhielt sie 14 Benachrichtigungen über ihre Banking-App, die als „Stornierungsbestätigungen“ deklariert waren. Tatsächlich handelte es sich um unwissentlich bestätigte Überweisungsfreigaben, die zu mehreren Überweisungen auf ausländische Bankkonten in den Niederlanden und Deutschland führten.
Die Polizei warnte vor der wachsenden Bedrohung durch betrügerische SMS, E-Mails und Internetseiten und empfahl, keine persönlichen Daten oder Bestätigungen über zugesandte Links preiszugeben. Cyberkriminalität, insbesondere Phishing-Angriffe, nimmt allgemein rapide zu. Laut einem aktuellen Bericht von Watson ist klassischer Finanzbetrug die am weitesten verbreitete Form der Cyberkriminalität, mit einem Anstieg von 340 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal. Auch Phishing-Angriffe stiegen um 16 Prozent, und es gab Berichte über über 347.000 entdeckte Phishing-Webseiten im März 2025.
Die Gefahren der Internetkriminalität
Der Anstieg an Cyberangriffen betrifft nicht nur einzelne Personen, sondern auch Unternehmen und staatliche Akteure. Internetkriminalität umfasst eine Vielzahl von Straftaten gegen Datennetze und informationstechnische Systeme. Phishing und Ransomware gehören zu den häufigsten Bedrohungen. Die Angriffe zielen darauf ab, sensible Informationen wie Passwörter und Kontodaten illegal zu erbeuten. Im zweiten Quartal 2025 stieg die Zahl der Angriffe über Push-Benachrichtigungen um beeindruckende 317 Prozent, was die Notwendigkeit für Wachsamkeit unter den Verbrauchern unterstreicht. Betroffene müssen achtsam sein und verdächtige E-Mails und Nachrichten meiden, um nicht in die Fallen der Cyberkriminellen zu tappen.
Angesichts der alarmierenden Zunahme von Cyberangriffen ist es unerlässlich, dass Verbraucher sich über die Möglichkeiten des Datenschutzes und die Risiken von Internetkriminalität informieren. Die von Kaspersky Lab im Jahr 2024 beobachteten Phishing-Angriffe auf Web-Services sind nur die Spitze des Eisbergs. Sichere Passwörter, Organisation und technische Sicherheitsmaßnahmen sind einige der Möglichkeiten, wie Unternehmen und Privatpersonen sich vor diesen Bedrohungen schützen können.
Die Salzburger Polizei und andere Sicherheitsbehörden raten dringend dazu, sich der umfassenden Gefahren bewusst zu werden und proaktive Maßnahmen zu ergreifen, um sich vor Cyberkriminalität zu schützen. Die steigenden Kosten, die Cyberangriffe verursachen können, variieren je nach Land und liegen zwischen 10.000 und 24.000 US-Dollar pro Angriff. Im Gesundheitssektor könnten die Kosten eines Datenlecks sogar über sieben Millionen US-Dollar betragen.
Die aktuelle Warnung der Polizei und die alarmierenden Statistiken von Watson verdeutlichen die Notwendigkeit, wachsam zu sein. Verbraucher sollten besonders vorsichtig bei der Eingabe persönlicher Daten auf Webseiten und beim Klicken auf Links in E-Mails oder SMS sein. Um sich vor Betrug zu schützen, ist es entscheidend, bei ungewöhnlichen Anfragen zur Bestätigung personenbezogener Daten stets skeptisch zu bleiben.
5min.at berichtet, Watson.de führt aus und Statista ergänzt die beunruhigenden Informationen über die erhebliche Bedrohung durch Internetkriminalität.