Bad Neustadt und Münnerstadt: Grüner Wasserstoff bringt die Wende!

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Bad Neustadt und Münnerstadt erhalten Millionenförderung für den Bau von Elektrolyseuren zur Produktion von grünem Wasserstoff.

Bad Neustadt und Münnerstadt: Grüner Wasserstoff bringt die Wende!

Der Traum von Grünen Wasserstoff wird greifbar! Bürgermeister Michael Werner von Bad Neustadt und sein Kollege Michael Kastl aus Münnerstadt feiern einen entscheidenden Erfolg: Das Bayerische Wirtschaftsministerium gab grünes Licht für ihre Projektskizzen, die in der ersten Runde des Förderprogramms für die Errichtung von Elektrolyseuren erfolgreich waren. Jetzt rückt der Bau von zwei hochmodernen Anlagen für Grünen Wasserstoff in das Blickfeld! Diese Elektrolyseure könnten den nächsten Schritt hin zur großtechnischen Produktion dieser Zukunftsenergie und zur Energiewende in der Region einleiten.

Grüner Wasserstoff ist nicht nur ein Schlüssel zur Klimaneutralität – er wird zur neuen Bedrohung für alte Energieträger! Die heimische Wirtschaft sieht in dieser Technologie einen entscheidenden Standortvorteil. Unternehmen wie Nipro in Münnerstadt und Siemens in Bad Neustadt setzen darauf, dass der Zugang zu Grünem Wasserstoff ihre Produktionsprozesse CO₂-frei macht und ihnen in der Wettbewerbslandschaft den entscheidenden Vorteil sichert. Ein Gabentisch für Arbeitsplätze in der Region, auf dem Firmen, die sich am Projekt beteiligen, auch ein klares Bekenntnis zum Standort ablegen.

Die Idee der Energieumwandlung

Mit der steigenden Zahl an Windrädern und Solaranlagen überlegt man nun, wie man überschüssige Energie sinnvoll nutzen kann. Der geplante Bürgerwindpark Bildhäuser Forst wird in Zeiten, in denen mehr Energie erzeugt als verbraucht wird, den Strom in Grünen Wasserstoff umwandeln. Dieser Wasserstoff könnte dann direkt in der heimischen Industrie verwendet werden und Erdgas ablösen – ein Muss für eine saubere Zukunft! Ein cleverer Schachzug, um den Wasserstoff in das Erdgasnetz einzuspeisen oder als Treibstoff für Lkw zu nutzen.

Standorte Bad Neustadt und Münnerstadt

Warum genau diese Standorte gewählt wurden? Eine Machbarkeitsstudie zeigt: Bad Neustadt und Münnerstadt sind die besten Ecken in der Region für die wirtschaftliche Produktion von Grünem Wasserstoff! Die Kriterien? Geeignete Flächen, Nähe zu Abnehmern und Stromquellen – einfach durchdacht! Das Team, angeführt von Dr. Rainer Saliger von Siemens, hat die Förderanträge erfolgreich ausgearbeitet und eingereicht. Nun ist ein Investitionsvolumen von insgesamt etwa 48 Millionen Euro zu stemmen, wobei fünf Millionen Euro an Zuschüssen winken.

Doch das ist noch nicht alles! Um die finanziellen Mittel endgültig zu sichern, müssen bis zum Jahreswechsel die Finanzierungspläne vorliegen. Die beiden Bürgermeister rüsten auf und fordern Unternehmen und Investoren auf, verbindliche Zusagen für die Betreibergesellschaft abzugeben. Die Betriebe stehen bereit – jetzt braucht es nur noch den finalen Schachzug und die ersten Wasserstoff-Anlagen könnten bereits 2027 in Betrieb gehen!