Afrikanische Asylbewerber fürchten US-Wahlen
Afrikanische Asylsuchende blicken ängstlich auf die US-Wahlen, die ihre Zukunft und Sicherheitslage entscheidend beeinflussen könnten.
Afrikanische Asylbewerber fürchten US-Wahlen
Die ständige Angst unter afrikanischen Asylsuchenden in den USA wächst, und das bevorstehende Präsidentschaftswahl-Drama könnte ihr Schicksal entscheidend beeinflussen! Dr. Yves Kaduli, ein 38-jähriger Asylbewerber aus der Demokratischen Republik Kongo, spricht offen über seinen verzweifelten Fluchtweg. Nach Jahren des Schreckens und der Verfolgung, nachdem er entführt und gefoltert wurde, um für die Sicherheit seiner Landsleute zu kämpfen, lebt er derzeit in Virginia und wartet auf die Entscheidung in seinem Asylverfahren. „Wir verdienen Sicherheit“, betont Dr. Kaduli voller Emotionen.
Sein Weg in die USA begann 2014, als er östliches Kongo verließ, wo er als Arzt in Kalonge tätig war. Nach schrecklichen Erlebnissen mit Gewalt und Terror von bewaffneten Gruppen musste er Hals über Kopf fliehen. „Ich sah Frauen, die vergewaltigt wurden. Es traf mir ins Herz“, erinnert er sich. Diese Flucht führte ihn durch mehrere Länder, von Ruanda über Kuba und schließlich bis zur US-mexikanischen Grenze im Jahr 2019, wo er monatelang unter unwürdigen Bedingungen in Zelten leben musste.
Afrikanische Migranten unter Druck
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Während 2022 etwa 13.000 afrikanische Migranten die Grenze überquerten, stieg diese Zahl 2023 auf beeindruckende 58.000! Doch die bevorstehenden Wahlen bringen große Ängste mit sich. Politische Rhetorik, die Migranten stigmatisiert und kriminalisiert, könnte die öffentliche Meinung gefährlich beeinflussen. „Die Politiker können über unser Schicksal entscheiden“, warnt Dr. Kaduli. Mit einem Rekord an Asylanträgen aus westafrikanischen Ländern, insbesondere Senegal, steht die Gemeinschaft unter enormem Druck.
Dr. Kaduli und andere afrikanische Migranten sehen sich nicht nur Herausforderungen bei der Antragstellung gegenüber, sondern auch einem Mangel an Unterstützung und Ressourcen. „Die Richterschaft ist oft nicht mit den Konflikten in den Herkunftsländern vertraut“, erklärt Kathleen Bush-Joseph vom Migration Policy Institute. Inmitten dieser Widrigkeiten hofft Dr. Kaduli, seine Familie eines Tages in die USA holen zu können und einen sichereren Weg für alle in seiner Gemeinschaft zu finden.