Goldbetrug in Spittal: 31-Jähriger nach internationaler Fahndung gefasst!

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Intensive Ermittlungen nach Goldbetrug: Ein 31-Jähriger wurde in Bukarest festgenommen. Opfer und Betrugsmethoden im Detail.

Intensive Ermittlungen nach Goldbetrug: Ein 31-Jähriger wurde in Bukarest festgenommen. Opfer und Betrugsmethoden im Detail.
Intensive Ermittlungen nach Goldbetrug: Ein 31-Jähriger wurde in Bukarest festgenommen. Opfer und Betrugsmethoden im Detail.

Goldbetrug in Spittal: 31-Jähriger nach internationaler Fahndung gefasst!

Die Polizeiinspektion Spittal an der Drau hat einen 31-jährigen rumänischen Staatsangehörigen als Hauptverdächtigen in einem aufwändigen Goldbetrug identifiziert. Der Mann wurde am Flughafen in Bukarest aufgrund eines internationalen Haftbefehls festgenommen und mittlerweile in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Der Vorfall, der die Behörden in Aufregung versetzte, ereignete sich bereits am 12. August 2025, als eine betrügerische Transaktion über eine Online-Verkaufsplattform stattfand. Zwei Männer, die sich als Käufer ausgaben, überreichten einem 48-jährigen Anbieter ein Kuvert mit einem Geldbündel. Im unbeobachteten Moment wurde dieses Kuvert jedoch gegen ein fast identisches getauscht, sodass das Opfer erst später erkannte, dass es anstelle von Geld nur Papierstücke erhalten hatte.

Die sofort eingeleitete Fahndung verlief anfangs erfolglos, jedoch führte die akribische Arbeit der Ermittler zur schnellen Identifikation des Täters. Die Polizei hat die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen, um weitere mögliche Hintergründe und Komplizen des Betrugs aufzudecken, so Klick Kärnten.

Wiederholte Betrugsmaschen in Österreich

Doch dieser Vorfall ist nicht der einzige seiner Art. Im Februar 2024 erstattete eine Wienerin Anzeige wegen Verdachts auf Betrug, nachdem sie eine Philharmoniker-Goldmünze online gekauft hatte, jedoch nie erhielt. Der Verkäufer, der nur Ausreden anbot, wurde als Teil eines größeren netzwerkhaften Betruges entlarvt. Insgesamt meldeten 47 weitere Personen in Österreich, dass sie von demselben Verkäufer betrogen wurden. Nur 25 der Opfer erstatteten selbst Anzeige; die anderen wurden von der Polizei kontaktiert. Ein 34-jähriger Mann aus dem Bezirk Weiz, der geständig war, hatte aus Geldnot gehandelt und verschickte wiederholt Goldmünzen und andere Waren, ohne diese jemals zu liefern. Insgesamt erlangte er durch 57 Betrugshandlungen mehr als 9.000 Euro.

Dieser Fall zeigt, wie perfide Online-Betrüger agieren. Die Opfer wurden entweder direkt angesprochen oder über Plattformen, die kaum reguliert sind, rekrutiert. Anscheinend ist das Vertrauen in solche Online-Angebote stark missbraucht worden, was auch zeigt, wie wichtig gerichtliche Schritte sind, um solchen Betrügern das Handwerk zu legen, wie Heute dokumentiert.

Online-Betrug: Ein wachsendes Problem

Die Fälle von Betrug über Online-Plattformen nehmen kontinuierlich zu. Die Verbraucherzentralen verzeichnen mehr als 100 Beschwerden zu Handelsplattformen innerhalb des letzten Jahres. Diese Plattformen versprechen hohe Gewinne bei geringem Risiko durch den Handel mit Differenzkontrakten, Währungen und Kryptowährungen. Tatsächlich verlieren viele Verbraucher ihr gesamtes eingezahltes Geld, da keine echten Handelsaktivitäten stattfinden.

Vor allem jüngere Menschen, die häufig über Social Media angezogen werden, sind besonders anfällig für solche Betrugsmaschen. Betrügerische Plattformen verwenden oft gefälschte Testimonials und irreführende Werbung, um Vertrauen aufzubauen. Die Betroffenen berichten über Druck, größere Beträge einzuzahlen und erhalten dabei keinen echten Return on Investment, wie die Verbraucherzentrale hervorhebt.

Die aktuelle Situation verdeutlicht die Notwendigkeit, wachsam zu bleiben und sich über Betrugsmaschen im Internet zu informieren, um sich und sein Geld zu schützen.