Auto überschlägt sich auf nasser Fahrbahn – Fahrer schwer verletzt!
Am 9. Oktober 2025 überschlug sich ein Auto im Görtschitztal. Fahrer kam mit Verletzungen ins UKH Klagenfurt. Feuerwehr und Rettungskräfte schnell vor Ort.

Auto überschlägt sich auf nasser Fahrbahn – Fahrer schwer verletzt!
Am 9. Oktober 2025 kam es gegen 8.10 Uhr auf der Görtschitztal Bundesstraße in Richtung Pischeldorf zu einem schwerwiegenden Verkehrsunfall. Ein 38-jähriger Mann aus dem Bezirk Klagenfurt geriet in einer Rechtskurve ins Schleudern und prallte mit seinem Fahrzeug gegen den Gehsteig sowie eine Böschung. In der Folge überschlug sich das Auto und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer konnte jedoch selbstständig aussteigen, wurde jedoch mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Universitätsklinikum Klagenfurt gebracht, wie Klick Kärnten berichtet.
Zufällig vorbeifahrende Rettungskräfte bemerkten den Unfall und leiteten umgehend die Rettungskette ein. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Freiwillige Feuerwehr St. Thomas am Zeiselberg war im Einsatz, um ausgelaufene Betriebsstoffe zu binden und die Straße zu reinigen. Acht Einsatzkräfte der Feuerwehr sorgten dafür, dass die Bundesstraße 92 während der Arbeiten wechselweise befahrbar blieb.
Statistische Einordnung von Verkehrsunfällen
Im Kontext von Verkehrsunfällen ist es wichtig, die zugrunde liegenden Statistiken zu betrachten. Laut Destatis sind die Ergebnisse zu Unfällen eine Grundlage für Maßnahmen in der Gesetzgebung, Verkehrserziehung, im Straßenbau und in der Fahrzeugtechnik. Die Straßenverkehrsunfallstatistik liefert umfassende und strukturierte Daten, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und Abhängigkeiten zwischen unfallbestimmenden Faktoren aufzuzeigen.
In Deutschland wurden im Jahr 2024 etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle registriert, was einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Zahl der Unfälle mit Sachschäden ist in dieser Zeit gestiegen, während Unfälle mit Personenschäden insgesamt auf einem Niveau geblieben sind, das ähnlich dem von 1955 ist. Diese Informationen stammen von Statista.
Verkehrssicherheit und Unfallursachen
Das Ziel der Verkehrspolitik in der EU, bekannt als „Vision Zero“, strebt an, bis 2050 keine Verkehrstoten mehr zu verzeichnen. Seit den frühen 2010er-Jahren hat sich der Abwärtstrend bei den Verkehrstoten allerdings verlangsamt. In Deutschland fiel die Zahl von 19.193 Verkehrstoten im Jahr 1970 auf 2.770 im Jahr 2024. Allerdings beträgt die Zahl der Verkehrstoten in der EU 44 pro Million Einwohner, in Deutschland hingegen nur 33 pro Million, was unter dem EU-Durchschnitt liegt.
Zu den häufigsten Ursachen von Unfällen mit Personenschäden zählen ungenügender Abstand, nicht angepasste Geschwindigkeit sowie das Fahren unter Alkoholeinfluss. Im Jahr 2024 gab es in Deutschland 198 Tote und 17.776 Verletzte bei alkoholbedingten Unfällen. Auch Unfälle bei schlechten Witterungsbedingungen wie Nebel und Wildunfälle haben zugenommen, was die Komplexität der Verkehrssicherheit unterstreicht.
Insgesamt zeigt der Unfall auf der Görtschitztal Bundesstraße das erhebliche Risiko und die Auswirkungen von Verkehrsunfällen, die nicht nur physische, sondern auch emotionale und gesellschaftliche Folgen haben. Die Fortsetzung der Arbeit an der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer bleibt daher eine wichtige Aufgabe.