Asylwerber in Kärnten: Pflicht zur gemeinnützigen Arbeit für bessere Integration!

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Am 29.10.2025 diskutiert der Bezirkssicherheitsgipfel in Feldkirchen die Integration von Asylwerber*innen durch gemeinnützige Arbeit in Kärnten.

Am 29.10.2025 diskutiert der Bezirkssicherheitsgipfel in Feldkirchen die Integration von Asylwerber*innen durch gemeinnützige Arbeit in Kärnten.
Am 29.10.2025 diskutiert der Bezirkssicherheitsgipfel in Feldkirchen die Integration von Asylwerber*innen durch gemeinnützige Arbeit in Kärnten.

Asylwerber in Kärnten: Pflicht zur gemeinnützigen Arbeit für bessere Integration!

Am 29. Oktober 2025 fand in Feldkirchen der Bezirkssicherheitsgipfel statt, bei dem die Integration von Asylwerberinnen und Asylwerbern durch gemeinnützige Arbeit im Mittelpunkt stand. Laut gailtal-journal.at betonte der Landesrat Daniel Fellner, dass Integration aktive Teilhabe und Verantwortung umfasst. Ziel ist es, Asylwerberinnen und Asylwerber in verschiedenen Bereichen wie gemeinnützige Arbeiten, in Vereinen oder im Sozialbereich einzubinden.

Die Gemeinden in Kärnten sollen prüfen, wo diese Unterstützung geleistet werden kann. Fellner hebt hervor, dass gelebte Integration Vorurteile abbaut und das Verantwortungsgefühl stärkt. Durch die Einbindung in die Gemeinschaft können Asylwerberinnen und Asylwerber soziale Kontakte knüpfen, während die Gemeinden von deren Unterstützung profitieren. Dies wird als Teil eines nachhaltigen Integrationsprozesses betrachtet.

Verpflichtende gemeinnützige Arbeit

Ein weiterer Aspekt der Diskussion war die mögliche Einführung einer Verpflichtung zur gemeinnützigen Arbeit für Asylwerber. Wie bmi.gv.at berichtet, soll eine entsprechende Verordnung am 16. Juli 2024 in Kraft treten. Asylwerber werden angehalten, Aufgaben wie die Pflege von Grünflächen oder Tätigkeiten in Pflegeheimen und Obdachloseneinrichtungen zu übernehmen. Diese Regelung zielt darauf ab, die Grundversorgung vor Missbrauch zu schützen.

Für Asylwerber, die ihrer Verpflichtung nicht nachkommen, wurde angekündigt, dass ihr Taschengeld von 40 Euro auf 20 Euro gekürzt wird. Darüber hinaus müssen sie ab dem 1. Juni 2024 an Schulungen zu Themen wie Kultur, Gleichberechtigung, Demokratie und Antisemitismus teilnehmen. Bei unentschuldigtem Fernbleiben werden ebenfalls Kürzungen des Taschengeldes erwartet.

Ziele und Kontext der Maßnahmen

Der Bezirkssicherheitsgipfel diente nicht nur der Diskussion über Asylwerber, sondern auch der Erörterung weiterer sicherheitsrelevanter Themen. Von Naturkatastrophen bis hin zu Cybergefahren wurden viele aktuelle Herausforderungen angesprochen. In der Vergangenheit wurde bereits über Terroranschläge in Villach, Waldbrandentschädigungen und die Neuerungen beim Kärntner Nothilfswerk diskutiert. Die Regelmäßigkeit dieser Gipfel soll dazu beitragen, bewährte Strukturen zu stärken und neue Lösungsstrategien zu entwickeln.

Die Einbindung der Asylwerber in gemeinnützige Arbeit hat das Potenzial, sowohl ihre Integration in die Gesellschaft zu fördern als auch die Städte und Gemeinden zu stärken. Integration wird dabei als ein Ziel betrachtet, das nicht nur den Asylwerbern zugutekommt, sondern auch der gesamten Gesellschaft.