Wirtschaft

OeNB-Chef Holzmann warnt: Keine Zinssenkung für stabile Wirtschaft!

Am 2. April 2025 äußerte sich OeNB-Chef Robert Holzmann zu den aktuellen Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) und zeigte sich skeptisch gegenüber einer weiteren Zinssenkung. Laut Holzmann sind die derzeitigen Zinsen bereits in einem neutralen Bereich, der das Wirtschaftswachstum im Euroraum nicht mehr negativ beeinflusst. Dies ist ein bedeutender Punkt, da die EZB in einem anhaltenden Kampf gegen die Inflation steht.

Holzmann wies darauf hin, dass die Inflationsrate in der Eurozone im März 2025 auf 2,2 Prozent gesunken ist, nachdem sie im Februar noch bei 2,3 Prozent lag. Er betonte, dass die Geldpolitik nicht weiter akkommodierend ausfallen sollte, da die Inflation in einem abnehmenden Trend befindlich ist. Dies könnte möglicherweise einen Einfluss auf die Entscheidungen der EZB im Hinblick auf die Zinspolitik haben.

Risiko einer Stimulierung vermeiden

Holzmann, der während der Zinssitzung im März 2025 der einzige war, der keine Zustimmung zu einer Zinssenkung gegeben hat, mahnt zur Vorsicht. Er warnte davor, dass es nicht notwendig sei, die Wirtschaft zusätzlich zu stimulieren. Bereits seit Juni 2024 wäre eine mögliche Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte die siebte Anpassung in dieser Hinsicht. Der Finanzmarkt schätzt die Wahrscheinlichkeit einer solchen Senkung auf rund 80 Prozent.

Kurze Werbeeinblendung

Eine Reduzierung des Einlagensatzes im Euroraum würde diesen auf 2,25 Prozent senken. „Die Inflation ist auf einem guten Weg“, so Holzmann. Die EZB strebt eine Teuerung von 2,0 Prozent als Idealwert an, um ein stabiles wirtschaftliches Umfeld zu gewährleisten.

Ausblick auf die nächste Zinssitzung

Der nächste entscheidende Zinsentscheid der EZB steht am 17. April 2025 an. Es bleibt abzuwarten, ob die dort gefassten Entscheidungen die Einschätzungen von Holzmann bestätigen oder auf eine andere Geldpolitik hindeuten werden. In jedem Fall spiegelt die aktuelle Situation nicht nur die Bemühungen der EZB wider, die Inflation zu kontrollieren, sondern auch den komplexen Balanceakt, der nötig ist, um das Wirtschaftswachstum nicht zu gefährden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der offiziellen EZB-Website.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Vienna, Österreich
Beste Referenz
vienna.at

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"