
Am Morgen des 1. April 2025 ereignete sich in Putra Heights, nahe Kuala Lumpur, Malaysia, die Explosion einer Gaspipeline, die dem staatlichen Konzern Petronas gehört. oe24.at berichtet von dramatischen Szenen, als mehrere Menschen in umliegenden Häusern eingeschlossen wurden, und die Rettungskräfte eilten, um die Eingeschlossenen zu befreien. Vorläufigen Berichten zufolge erlitten mehrere Personen Verbrennungen und wurden zur Erstversorgung in eine nahegelegene Moschee gebracht. Die genaue Anzahl der betroffenen Häuser ist dagegen noch unklar, während die Ursache der Explosion zunächst unbekannt bleibt.
In einer weiteren Explosion, die am Mittwoch vergangener Woche stattfand, wurde ein Mann getötet und drei weitere Personen verletzt. Diese Explosion ereignete sich an der Sabah-Sarawak Gas Pipeline (SSGP) in der Nähe von Lawas, Sarawak. Laut energyvoice.com wird der Vorfall einem Drittanbieter zugeschrieben, der Arbeiten in der Nähe des Rechts-of-Way der Pipeline durchführte. Petronas hat ein Notfallteam mobilisiert und kooperiert eng mit den zuständigen Behörden, um sowohl die Sicherheit der umgebenden Gemeinschaft als auch der Umwelt zu gewährleisten.
Folgen der Explosion
Die SSGP ist eine essentielle Infrastruktur, die Gasfunde vor der Küste Sarawaks mit dem Malaysia LNG Exportkomplex in Bintulu verbindet. Die Pipeline, die im Januar 2014 in Betrieb genommen wurde, hat eine Länge von 512 Kilometern und war entscheidend für die Kommerzialisierung des Kebanangan-Clusters, wo Shell und ConocoPhillips tätig sind. Seit 2020 steht die Pipeline aufgrund wiederholter Probleme offline. Petronas plant, die Pipeline, deren Kosten auf 4,6 Milliarden RM (etwa 1,1 Milliarden USD) geschätzt werden, bis Januar 2023 wieder in Betrieb zu nehmen, was als ambitioniert gilt.
Diese Vorfälle treten in einem Gesamtbild von Sicherheitsproblemen in der Pipelinebranche auf. Wie propublica.org darstellt, gab es in der Vergangenheit schwerwiegende Pipeline-Unfälle, darunter Vorfälle in San Bruno, Kalifornien, und Allentown, Pennsylvania. Diese Ereignisse haben sowohl Todesopfer als auch weitreichende Schäden zur Folge gehabt und verdeutlichen die Bedeutung strikter Sicherheitsstandards und ständiger Überwachung.
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