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Ein bemerkenswerter Umbruch im politischen Personal der USA zeichnet sich ab, nachdem 21 Mitarbeiter des DOGE (Department of Government Efficiency) aus Protest gekündigt haben. Diese Entscheidung kommt inmitten der Bemühungen von Präsident Trump, unter der Leitung von Elon Musk, die Effizienz in der Regierung zu steigern. Musk, der Trumps Berater und ein prominenter Milliardär ist, hatte zuvor Maßnahmen zur Umstrukturierung des Mitarbeitersystems im öffentlichen Sektor angestoßen, was als notwendig erachtet wurde, um eine übermäßig ineffiziente Behörde zu reformieren. "Es ist jedoch klar geworden, dass wir diese Verpflichtungen nicht mehr einhalten können," betonte die Gruppe in ihrer Kündigungsankündigung, wie auf vienna.at berichtet.
Die Kündigungen von medizinischem Fachpersonal, das einen Großteil der Abteilung United States Digital Service ausmachte, zeigen nicht nur die Spannungen innerhalb der Belegschaft, sondern auch die Schwierigkeiten, die Musk mit seinen neuen Führungsansätzen hat. Auf AP News wird darauf hingewiesen, dass viele Amerikaner skeptisch gegenüber der Befugnis von Milliardären wie Musk sind, intensive Veränderungsprozesse in der Regierung zu leiten. Während eine Umfrage ergab, dass rund zwei Drittel der US-Bürger Korruption und Ineffizienz als große Probleme ansehen, zeigen sich zahlreiche Bürger gegenüber den Plänen von Trump und Musk ambivalent.
Widerstand gegen Veränderungen
Die Reaktionen auf die von Trump angekündigten Vorschläge, einschließlich der Rückkehr von Bundesangestellten ins Büro und den Abbau von Stellen, sind gemischt. Während die Rückkehr ins Büro relativ populär ist, haben nur 30 Prozent der Befragten eine positive Meinung zu Musks Rolle als Berater. Viele Amerikaner äußern Bedenken darüber, dass die Regierung auf die Weisheit von milliardenschweren Geschäftsleuten angewiesen ist. Über 60 Prozent der Befragten halten dies für eine "sehr" oder "etwas" schlechte Sache, was die tief sitzende Skepsis gegenüber Trumps Richtung in puncto Regierungsführung widerspiegelt.
Trumps Ziel, die neuesten Maßnahmen zur Reduzierung der Bürokratie zu vervollständigen, wird durch den Widerstand innerhalb seiner eigenen Belegschaft erschwert. Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass der Weg zu einer effizienteren Regierung nicht so geradlinig verläuft, wie es sich der Präsident wünscht, und die Schaffung eines Beirats für GovTech stößt auf erhebliche öffentliche Skepsis.
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