
Im Januar 2025 wurde ein beeindruckender Fortschritt zur Nutzung erneuerbarer Energien in den USA verzeichnet, denn mehr als 98,4 % der neu geschaffenen Erzeugungskapazitäten entfielen auf erneuerbare Quellen. Laut einem Bericht der FERC, der bis Ende Januar 2025 veröffentlicht wurde, trugen 63 neu in Betrieb genommene Solaranlagen mit insgesamt 2.945 Megawatt (MW) und fünf Windkraftanlagen mit 1.301 MW erheblich zur neuen Kapazität bei. Solarenergie allein machte dabei 68,2 % der im Monat Januar hinzugekommenen Kapazität aus, was mehr als das Doppelte der im Vorjahr errichteten Solarkapazität ausmacht, wie oekonews berichtet. Unter den neuen Projekten stechen die Solaranlagen von Florida Power & Light und das Dunns Bridge Solarprojekt in Indiana hervor.
Erneuerbare Energien und der kubanische Energiesektor
Im Gegensatz dazu kämpft Kuba mit einer tiefen Energiekrise, die massive Stromausfälle zur Folge hat. Die Regierung bereitet sich jedoch auf die Eröffnung des Fotovoltaikparks Ciego Norte in Ciego de Ávila vor, der mit 21,87 MW die nationale Strominfrastruktur stärken soll. Dieser Park befindet sich in der finalen Montierungsphase und soll noch in diesem Monat mit dem nationalen Stromnetz synchronisiert werden, wie cibercuba ankündigte. Dies geschieht im Rahmen einer Strategie zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die 46 Solarparks mit einer Gesamtleistung von 1.200 MW bis Ende 2025 vorsieht. Doch trotz der ambitionierten Pläne bleibt die Skepsis in der Bevölkerung hoch, da ständige Ausfälle und die prekäre Zustand der thermischen Kraftwerke das Vertrauen untergraben.
In den USA hingegen zeigt die FERC in ihren Prognosen, dass die Solarenergie bis 2028 fast 16,2 % der installierten Kapazität ausmachen könnte, wodurch sie zur zweitgrößten Energiequelle im Land aufsteigt. Die beiden Nationen stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen und Chancen in ihrer Energiewende, wobei erneuerbare Energien in den USA rasant wachsen, während Kuba sich mit einer veralteten Infrastruktur und einem dringenden Bedarf an Stabilität im Stromnetz konfrontiert sieht.
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