Polizei

Wien bleibt scharf: Waffenverbot in Favoriten und Praterstern verlängert!

Die Wiener Polizei setzt weiterhin auf Waffenverbotszonen, um die öffentliche Sicherheit zu erhöhen. Wie Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl erklärte, bleiben die Zonen in Favoriten und am Praterstern bestehen, da sie zu einem signifikanten Rückgang der Gewaltkriminalität geführt haben. Seit der Einführung dieser Zonen wurden in Favoriten 118 verbotene Waffen sichergestellt, darunter 80 Messer, während im benachbarten Praterstern im vergangenen Jahr 95 Waffen, einschließlich 73 Messern, konfisziert wurden. Pürstl erklärte: „Das Waffenverbot war sicher die richtige Maßnahme, und wir werden es auch verlängern“, wie Exxpress berichtet.

Pürstl fordert sogar ein landesweites Verbot für das Tragen von Messern und Waffen, da die Zonen in dicht besiedelten Gebieten inzwischen als wirksam anerkannt werden. Dies könnte Ausnahmen für Waffenbesitzkarteninhaber oder Jäger enthalten, jedoch zeigt sich, dass gerade in der Öffentlichkeit ein erhöhtes Bedürfnis nach Sicherheit besteht. In den letzten Jahren hat die Polizei einen Rückgang der Wohnungseinbrüche festgestellt, was jedoch durch die anhaltende Gewalt im öffentlichen Raum, die oft mit Migrantengewalt und Jugendkriminalität verbunden ist, überschattet wird. „Man sieht, was sich dort abspielt. Wenn es zu Messerstechereien kommt, muss die Polizei Flagge zeigen“, betonte Pürstl und wies darauf hin, dass viele Aktivitäten von Jugendlichen in diesen Regionen bereits aufgeklärt wurden, was auf ein erhöhtes Polizeischutzbedürfnis hinweist, wie auch Kosmo berichtet.

Neben der Thematik der Waffen erhält auch die wachsende Jugendkriminalität besondere Aufmerksamkeit. Der Polizeipräsident hob hervor, dass immer mehr strafunmündige Jugendliche zunehmend in kriminelle Aktivitäten verwickelt sind. Diese Entwicklungen führten dazu, dass einige dieser Jugendlichen über 150 Straftaten pro Monat begehen. Pürstl appellierte an die Gesellschaft, sich stärker um die Erziehung dieser Jugendlichen zu kümmern, anstelle sie einfach in Haft zu nehmen. „Irgendeine Konsequenz müssen die Jungen für ihr Handeln spüren“, so Pürstl. Insgesamt bleibt die Wiener Polizei im Jahr 2025 fokussiert auf Sicherheitsmaßnahmen im öffentlichen Raum, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.

Kurze Werbeeinblendung

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Waffenvergehen, Körperverletzung, Raub
In welchen Regionen?
Wien, Favoriten, Praterstern
Genauer Ort bekannt?
Wien-Favoriten, Österreich
Beste Referenz
kosmo.at
Weitere Quellen
exxpress.at

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"