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U-Bahn-Brand in Wien: U1 Linienausfälle und Verletzte nach Einsatz

Massiver U-Bahn-Brand in Wien verletzt sechs Mitarbeiter der Wiener Linien und sorgt für Öffi-Chaos – die U1 bleibt tagelang geteilt!

Ein Brand in einem U-Bahn-Waggon hat am Dienstagabend in Wien für erhebliches Chaos im öffentlichen Verkehrsnetz gesorgt. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, als in der U1 am Südtiroler Platz ein Feuer ausbrach. Obwohl sich glücklicherweise keine Fahrgäste im Zug befanden, wurden sechs Mitarbeiter der Wiener Linien leicht verletzt, wie aus einem Bericht hervorgeht.

Der Vorfall ereignete sich um 21:30 Uhr, als ein Waggon eines Sonderzugs zu brennen begann. Die genauen Ursachen sind noch unklar. Die Feuerwehr musste die Brandbekämpfung unter Atemschutz und mit einem Schaumangriff durchführen, um die Flammen in den engen Tunneln zu kontrollieren. Glücklicherweise konnte die Zugführerin rechtzeitig die Rettungskette in Gang setzen und den Waggon verlassen. Sie wird nun psychologisch betreut.

Erhebliche Beeinträchtigungen im U-Bahn-Verkehr

Aufgrund des Brandes wird die U1 voraussichtlich mehrere Tage lang nicht durchgehend verkehren können. Laut aktuellen Informationen beträgt die Streckenführung derzeit nur zwischen Oberlaa und Troststraße sowie vom Stephansplatz nach Leopoldau. Die Stationen Reumannplatz bis Karlsplatz sind aufgrund des Vorfalls nicht zugänglich. Fahrgäste sind aufgefordert, alternative Routen über die Linien U3, U4 oder die S-Bahn zu nutzen, was zu einem merklichen Anstieg des Straßenverkehrs geführt hat.

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Die Wiener Linien haben bereits angekündigt, den Straßenbahnverkehr zwischen Reumannplatz und Schwedenplatz zu verstärken, um den Passagierfluss zu bewältigen. "Wir tun alles, um den Betrieb so schnell wie möglich wieder aufzunehmen", lassen die Wiener Linien verlauten.

Aktuell sind die Aufräumarbeiten im Gange. Der beschädigte Zug befindet sich noch auf der Strecke, und in der Nacht finden umfassende Inspektionen statt, um die Gleise sowie die elektrische Infrastruktur auf Schäden zu überprüfen. Diese Vorgänge sind entscheidend, um die Sicherheit im U-Bahn-Betrieb zu gewährleisten und möglicherweise weitere Vorfälle zu verhindern.

Der Vorfall hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf die U1, sondern auch auf das tägliche Leben der Wiener, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind. Die genauen Zeitpläne für die Wiederherstellung des normalen Betriebs sind noch in der Klärung. In der Zwischenzeit sind die Wiener dazu aufgerufen, sich über die aktuelle Betriebslage vor Fahrtantritt zu informieren, um bösen Überraschungen vorzubeugen.

Für weitere Informationen über die Entwicklungen und den aktuellen Stand der Dinge können interessierte Leser den detaillierten Bericht auf www.meinbezirk.at nachlesen.


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Quelle
meinbezirk.at

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