In Wien findet vom 11. bis 20. Oktober ein bemerkenswertes Kulturfestival statt, das unter dem Titel „SICHTWEISEN“ auftreten wird. In mehreren Gemeindebezirken, darunter der 1., 3., 6., 7. und 18. Bezirk, sind spannende Veranstaltungen geplant, die sowohl Einheimische als auch Besucher ansprechen sollten. Das Festival verspricht eine Vielzahl von Konzerten und kulturellen Events, die sich um außergewöhnliche Darbietungen aus verschiedenen Kunstformen drehen.
Die Veranstaltung zieht Künstler aus der ganzen Welt an, von Europa über Südkurdistan bis nach China. Sie werden ein buntes Spektrum an Musik, Gesang und Tanz präsentieren. Ein herausragendes Highlight ist ein Abendkonzert im Großen Saal des Konzerthauses, das in Zusammenarbeit mit dem Central Conservatory of Music aus Peking stattfinden wird. Diese internationale Zusammenarbeit fördert den Austausch von musikalischen Traditionen und schafft eine Plattform für kulturelle Begegnungen.
Vielseitige künstlerische Impulse
Ein zentrales Ziel des Festivals ist es, die Besucher*innen zu inspirieren, ihre Wahrnehmung für Kunst über die traditionellen Ausdrucksformen hinaus zu öffnen. Dabei sollen Verbindungen zwischen verschiedenen Kunstformen hergestellt werden, die die Teilnehmenden anregen, kreativ in ihr eigenes Leben zu integrieren. Ein einzigartige Ausstellung des Fotokünstlers Harald Woschitz mit dem Titel „Only Blue“ wird von John Herzog, dem Vizepräsidenten des ÖJC, moderiert und bereitet den Besucher*innen zusätzlich eine außergewöhnliche Erfahrung.
Das Festival wird mit Musik von bekannten Solisten aufwarten, die zwischen Orient, Okzident und Asien pendeln. Besonders hervorzuheben sind Künstler wie der Countertenor Armin Gramer, der mit dem „Originalklang!Orchester“ für eine besondere musikalische Qualität sorgt. Auch Ensembles wie das „Pandolfis Consort“ versprechen Barockmusik auf höchstem Niveau. Die Verbindung von historischen Musikstilen und modernen Interpretationen wird ein Schwerpunktthema während des Festivals sein.
Der Organisator im Fokus
Die Organisation des Festivals liegt in den Händen von Bernd Jaumann, der mit seiner leidenschaftlichen Beziehung zur Kunst und seiner Erfahrung als zentraler Motor für die Realisierung gilt. Jaumann, ursprünglich aus einem eher niedrigschwelligen, praktisch orientierten Elternhaus stammend, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr mit der Alten Musik auseinandergesetzt. Sein Interesse wurde besonders durch den französischen Film „Die siebente Saite“ geweckt, der Szenen aus dem Leben des berühmten Barockkomponisten zeigt.
Die Alte Musik, die Zeitstile von der Antike bis zum Barock umfasst, ist für Jaumann nicht nur ein Hörerlebnis, sondern ein Weg, Geschichte neu zu verstehen. Er hebt hervor, dass jede Generation das Verständnis für diese Kunstform neu erarbeiten muss. Seine Überzeugung, dass auch traditionelle Musik Platz im modernen Kulturgeschehen hat, treibt ihn an, trotz Rückschlägen in der Förderlandschaft weiterzumachen.
„Es ist mir immer wieder eine Ehre und Freude, mit den Künstlern und für die Künstler arbeiten zu dürfen“, sagt Jaumann und betont die Wichtigkeit von persönlichem Engagement und künstlerischem Austausch. Festivaltage werden nicht nur für die Darbietenden von Bedeutung sein, sondern auch für all jene, die sich inspirieren lassen und neue Horizonte der Kunst erleben wollen. Besucher:innen können sich auf ein Programm freuen, das Freude und Anregung in vielerlei Form bieten möchte.
Für weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Teilnehmern sind die offiziellen Webseiten des Festivals hier und hier nachzulesen.
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