Wien

Skisprung-Talent aus Wien: Erfolgreiches Quartett im Österreich-Kader

Wiener Stadtadler im Nationalkader: Überraschende Erfolge und fehlende Schanzen

Erstmals in der Geschichte des österreichischen Skispringens schaffen es vier talentierte Athleten aus Wien, sich einen Platz im Nationalkader zu sichern. Der 16-jährige Donaustädter Plank, Thomas Benedik aus Floridsdorf, Meghann Wadsak aus dem 1. Bezirk und Sara Pokorny aus Meidling bilden das beeindruckende Wiener Quartett. Der Skisprungclub Wiener Stadtadler zeigt sich stolz über die Leistungen seiner Athleten und betont die Vorbildfunktion, die sie für andere junge Sportler einnehmen.

Besonders hervorzuheben sind die Erfolge von Plank und Benedik. Plank sicherte sich im vergangenen Winter den Gesamtsieg im Jugend-Austria-Cup, was ihn offiziell zum besten und konstantesten Skispringer seines Alters in Österreich macht. Benedik konnte ebenfalls herausragende Leistungen vorweisen, darunter Podestplätze im Austria Cup und Erfahrungen im Alpencup. Er ist erst der dritte Wiener, der es in den österreichischen Skisprung-Nationalkader schafft.

Die Damen Meghann Wadsak und Sara Pokorny sind keine Unbekannten im Nationalkader. Wadsak konnte bereits Weltcup-Erfahrungen sammeln und holte bei den Olympischen Jugendspielen in Südkorea die Bronzemedaille im Teamwettbewerb. Beide besuchen das Schigymnasium Stams und sind wichtige Stützen im Team.

Trotz des Erfolgs der Wiener Athleten fehlt es in Wien an einer eigenen Schanze für das Skispringtraining. Die Stadtadler Wien bemühen sich seit Jahren vergeblich um den Bau einer Mattenschanze in der Stadt. Aktuell müssen Trainer und Athleten weite Strecken zurücklegen, um auf Schanzen trainieren zu können. Das große Interesse am Skispringen in Wien zeigt sich an den über 400 Kindern, die kürzlich die Chance nutzten, auf einer temporären Schanze im Ernst-Happel-Stadion ihre Sprungfähigkeiten zu testen.

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