Innsbruck

Jakob Bürgler: Ein neuer Propst für den Innsbrucker Dom

Monsignore Jakob Bürgler wurde am 6. Oktober im Innsbrucker Dom zum neuen Propst ernannt – ein historischer Moment für die Stadt und die Diözese, die ihr 60-jähriges Bestehen feiert!

Am 6. Oktober fand eine besondere Zeremonie im Innsbrucker Dom zu St. Jakob statt, bei der Monsignore Mag. Jakob Bürgler als neuer Propst eingeführt wurde. Die feierliche Amtseinführung wurde von Diözesanbischof Hermann Glettler geleitet, der während der Veranstaltung die kulturelle Rolle des Doms hervorhob. Diese Feier ist besonders, da der Dom auch das 60-jährige Bestehen der Diözese feiert, was die Bedeutung dieses Ereignisses unterstreicht.

Bischof Glettler ließ es sich nicht nehmen, auf die beeindruckende Schönheit des Doms hinzuweisen, der durch seine Musik und kulturellen Akzente einen unverwechselbaren Platz in der Stadt Innsbruck einnimmt. Die musikalische Umrahmung dieser Veranstaltung wurde vom Domchor geleistet, welcher unter der Leitung von Christoph Klemm die Missa in B von Christopher Tye vortrug. Im Rahmen des Gottesdienstes überreichte der Bischof Bürgler zudem die Schlüssel des Doms sowie das Dekret für seine vielfältigen Aufgaben.

Jakob Bürglers kirchlicher Werdegang

Jakob Bürgler hat eine beeindruckende Laufbahn hinter sich. Er war über ein Jahrzehnt als Generalvikar tätig und übernahm 2016 die Leitung der Diözese als Diözesanadministrator, eine Position, die er bis Ende 2017 innehatte. Anschließend wurde er Bischofsvikar für Missionarische Pastoral und übernahm die Rektorenstelle der Spitalskirche in Innsbruck. Ab Herbst 2021 führte er die pastoralen Belange des Bereichs „Zukunft glauben“ und bleibt auch weiterhin als Universitätspfarrer aktiv. Diese Vielfalt an Verantwortungen zeigt, wie facettenreich seine Aufgaben sind.

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Im Januar dieses Jahres wurde Bürgler gemäß eines alten Patronatsrechts von der Stadt Innsbruck zum Propst von St. Jakob ernannt. Diese Nominierung wurde dann vom Abt von Wilten bestätigt, wodurch er offiziell der achte Propst in einer Reihe von namhaften Osttiroler Geistlichen wird.

Persönlicher Hintergrund von Jakob Bürgler

Jakob Bürgler wurde am 13. August 1967 in Lienz geboren und studierte von 1985 bis 1992 Theologie an der Universität Innsbruck. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1994 sammelte er erste Erfahrungen in verschiedenen Pfarreien, darunter Längenfeld und Hall-St. Nikolaus. Seine berufliche Laufbahn führte ihn über Wängle-Höfen und Lechaschau, wo er als Pfarrer tätig war.

2005 ernannte Bischof Manfred Scheuer ihn zum Generalvikar, und im Jahr 2018 erhielt er von Papst Benedikt XVI. den Titel „Kaplan Seiner Heiligkeit“ als Monsignore. Abgesehen von seinen kirchlichen Verpflichtungen ist Bürgler auch in sozialen und akademischen Kreisen aktiv, unter anderem als Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung „Teutonia Innsbruck“ und wurde 2015 zum Ritter vom Heiligen Grabe zu Jerusalem ernannt. Seine Familie ist ebenfalls in kirchlichen und sozialen Engagements tätig, was seine tief verwurzelte Verbundenheit mit dem Glauben unterstreicht.

Die Aufnahme von Jakob Bürgler wird von verschiedenen prominenten Persönlichkeiten begrüßt. Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber und Elisabeth Blanik, Bürgermeisterin von Lienz und 2. Vizepräsidentin des Tiroler Landtages, überbrachten ihm herzlichste Glückwünsche im Namen der Stadt und des Landes Tirol. Dies zeigt nicht nur die Wertschätzung für seine Person, sondern auch für die Rolle, die er künftig im Leben der Gemeinde spielen wird.

Für mehr Informationen zu dieser Amtseinführung und den Hintergründen von Jakob Bürgler, siehe den Bericht auf www.meinbezirk.at.


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Quelle
meinbezirk.at

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