
Am 23. Dezember 2024 kam es zu einer dramatischen Notlandung eines Swiss-Flugzeugs in Graz, das mit 74 Passagieren und fünf Crewmitgliedern von Bukarest nach Zürich unterwegs war. Der Vorfall wurde durch eine katastrophale Rauchentwicklung in der Kabine ausgelöst, die so stark war, dass eine sofortige Landung notwendig wurde. Infolge des Vorfalls mussten zwölf Passagiere und vier Besatzungsmitglieder, darunter die beiden Piloten, im Krankenhaus behandelt werden. Besonders schwer verletzt wurde ein 23-jähriges Crewmitglied, das in kritischem Zustand auf der Intensivstation behandelt wurde und letztendlich am 30. Dezember verstarb, wie die Schweizer Airline in einer Mitteilung bestätigte. Swiss-Chef Jens Fehlinger äußerte sich betroffen und beschrieb den Tag als „schwarz für uns alle“.
Ermittlungen zur Unglücksursache
Infolge des Vorfalls hat die Staatsanwaltschaft Graz ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zum aktuellen Stand der Ermittlungen erläuterte ein Behördensprecher, dass ein Flug-Sachverständiger bestellt wurde, um die Ursachen der Rauchentwicklung zu klären, da diese möglicherweise durch einen technischen Defekt eines der Triebwerke verursacht wurde. Das Unternehmen betonte, dass es alles tun werde, um gemeinsam mit den zuständigen Behörden die Hintergründe aufzuklären. Die Ermittlungen laufen wegen fahrlässiger Körperverletzung, wobei das endgültige Ergebnis stark von den Befunden des Sachverständigengutachtens abhängt, wie steiermark.orf.at berichtet. Ein zweites besetzungsmitglied konnte mittlerweile das Krankenhaus verlassen, während die genaue Ursache des tragischen Zwischenfalls noch immer unklar bleibt, wie orf.at festhält.
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