Graz-Umgebung

Tourismus in Österreich: Rekorde bei Investitionen und Förderung

Der Tourismus in Österreich boomt dank neuer Förderungen – 600 Millionen Euro Investitionen und ein riesiger Entwicklungsschub für kleine Betriebe, sagt Staatssekretärin Kraus-Winkler!

In einer Zeit, in der viele Wirtschaftszweige mit Herausforderungen kämpfen, zeigt der Tourismus in Österreich eine bemerkenswerte Widerstandskraft. Laut der Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler (ÖVP) gibt es derzeit eine bedeutende Investitionswelle in dieser Branche, die verdeutlicht, wie krisenfest der Sektor ist. Die überarbeitete Förderrichtlinie der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (OeHT) spielt dabei eine zentrale Rolle.

Der Geschäftsführer der OeHT, Matthias Matzer, prognostiziert, dass mithilfe der Förderprogramme ein Gesamtinvestitionsvolumen von 600 Millionen Euro generiert werden könnte, bei einem Haushaltsaufwand von 21,4 Millionen Euro. Diese Finanzierung wird vor allem für die Unterstützung von Kreditzinsen eingesetzt, was die Branche beflügelt und zeigt, wie mit relativ geringen Mitteln enorme Hebelwirkungen erzielt werden können.

Regionale Auswirkung und Nachhaltigkeit

Die OeHT hat sich als wesentliche Plattform zur Förderung des gewerblichen Tourismus in Österreich etabliert, wobei der Fokus auf kleinen und mittelständischen Unternehmen liegt. Eine Studie hat ergeben, dass 92 Prozent der Förderungen österreichischen Unternehmen zugutekommen, wobei viele davon in der Umgebung von 60 Kilometern ansässig sind. Dies ist ein überraschend hoher Wert, insbesondere im Kontext von Globalisierung und Digitalisierung, erklärt Matzer.

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Kraus-Winkler betont, dass der Tourismus für die österreichische Wirtschaft unverzichtbar ist. In Regionen mit eingeschränkter industrieller Präsenz leistet der Tourismussektor oft über 90 Prozent der Wirtschaftsleistung. Um diesen Sektor weiter zu stärken, wurden neue Fördermöglichkeiten eingeführt, die nicht nur große, sondern auch kleinere Investitionen ab 100.000 Euro unterstützen. Zudem sind die Förderungskriterien jetzt auch auf Nachhaltigkeit ausgerichtet: Der Zinsenzuschuss beim "Grünen Tourismuskredit" wurde von zwei auf drei Prozent erhöht, um umweltfreundliche Investitionen anzureizen.

Ein weiterer Schritt, den Kraus-Winkler im vergangenen Jahr umsetzte, war die Einführung des "ESG Data Hub". Damit sollen klare und messbare Daten zur Nachhaltigkeit im Tourismus bereitgestellt werden. Dies ist wichtig, um den Klimaschutz im Tourismussektor zu fördern. Aktuelle Trends zeigen bereits, dass mehr als die Hälfte der vier-Sterne-Hotels erneuerbare Energien nutzen. Darüber hinaus beträgt der Anteil von Frauen in Führungspositionen in diesen Betrieben 57 Prozent, was für eine positive Entwicklung in der Branche steht.

Für weitere Informationen zu diesen Entwicklungen und der Bedeutung des Tourismus in Österreich, können interessierte Leser die aktuelle Berichterstattung auf www.kleinezeitung.at nachlesen.


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Quelle
kleinezeitung.at

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