Sandro Wagner verlässt DFB: Ein Schritt zur Trainerkarriere!
Sandro Wagner verlässt als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft nach der Nations League auf eigenen Wunsch.
Sandro Wagner verlässt DFB: Ein Schritt zur Trainerkarriere!
In einer überraschenden Wendung hat Sandro Wagner, Co-Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, bekannt gegeben, dass er das Team nach dem bevorstehenden Final Four in der UEFA Nations League verlassen wird. Der 37-Jährige, der erst seit September 2023 als Assistenztrainer im Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann tätig ist, hat den Entschluss auf eigenen Wunsch gefasst, um den nächsten Schritt in seiner Karriere als Cheftrainer zu gehen. Diese Entscheidung kommt nur ein Jahr vor der bevorstehenden Weltmeisterschaft.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte in einer offiziellen Mitteilung, dass Wagner seine Tätigkeit nach dem Final Four beenden wird. Die Führung des DFB hatte ursprünglich gehofft, Wagner auch während der WM im kommenden Jahr als Co-Trainer an Bord zu haben. Doch Wagner hat klare Vorstellungen von seiner Zukunft und möchte sich nun aktiv um eine Position als Cheftrainer bemühen. Er wird dies mit einem Abschluss des A-Länderspiels unter Interims-Teamchef Rudi Völler und seiner aktuellen Teilnahme am 71. Pro Lizenz-Lehrgang des DFB, der mit der höchsten Trainerlizenz endet, untermauern.
Positive Zusammenarbeit mit Nagelsmann
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Wagners Entscheidung mit Verständnis aufgenommen und betont, dass er den transparenten Austausch mit ihm stets geschätzt habe. Wagner beschreibt seine Zeit als Co-Trainer der Nationalmannschaft als große Ehre und zeigt sich stolz auf die Erlebnisse, insbesondere die Heim-EM. Nagelsmann, der Wagner als wertvolle Unterstützung in seinem Team sah, äußerte, dass es bedauerlich sei, einen so talentierten Trainer zu verlieren, der sich für größere Aufgaben bereit fühlt.
Die Entscheidung von Wagner, der zuletzt auch mit einem Engagement bei Hoffenheim in Verbindung gebracht wurde, ist bezeichnend für den Wunsch vieler Trainer, sich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen. In diesem Kontext ist Wagners Wechsel eine natürliche Entwicklung für einen Mann, der beständig an seiner Karriere feilt.
Der Blick in die Zukunft
Mit seinem Wechsel zieht Wagner nicht nur eine Linie unter seine Zeit als Co-Trainer, sondern stellt sich auch auf die Herausforderungen ein, die eine Rolle als Cheftrainer mit sich bringt. Seine Ambitionen sind klar: Er möchte sein Wissen und seine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit hochkarätigen Trainern und Spieler in die nächste Stufe seiner Karriere einbringen. Während die Zukunft ungewiss ist, bleibt abzuwarten, welche Möglichkeiten sich für ihn ergeben werden, um sein Potenzial als Trainer voll auszuschöpfen.