Österreich

ORF-Übertragung: Neun Moderatoren für den Opernball kosten 100.000 Euro!

Am kommenden Donnerstag, dem 29. Februar 2025, strahlt der ORF live aus der Wiener Staatsoper für den festlichen Opernball mit einer extravaganten Berichterstattung, die bereits im Vorfeld für Kontroversen sorgt. Zur Durchführung dieser glanzvollen Live-Übertragung engagiert der öffentlich-rechtliche Sender insgesamt neun Moderatoren, was zu erheblichen Finanzaufwendungen führt. Die Gesamthonorare für Persönlichkeiten wie Mirjam Weichselbraun und Andi Knoll belaufen sich auf beeindruckende 100.000 Euro, wie exxpress.at berichtet.

Kritik an hohen Gagen trotz Sparmaßnahmen

Die Spitzenverdiener unter den Moderatoren sind Weichselbraun und Knoll, die jeweils etwa 10.000 Euro erhalten, während das Duo Hohenlohe und Wagner-Trenkwitz ebenfalls ein großzügiges Honorar zugesprochen bekommen. Der ORF selbst räumt ein, dass die Kosten der Übertragung deutlich geringer wären, wenn ausschließlich festangestellte Moderatoren zum Einsatz kämen. Diese Information wirft Fragen auf, besonders in einer Zeit, in der der ORF umfassende Sparmaßnahmen einführt, um die finanziellen Mittel besser zu verteilen. Peter Westenthaler, Mitglied des ORF-Stiftungsrats, äußerte harsche Kritik und verlangte eine Überprüfung der hohen Ausgaben für die Berichterstattung. Er betonte: „In Zeiten des allgemeinen Sparens sollte auch der ORF sparen“, wie weekend.at festhält.

Die hohe Zuschauerzahl beim Opernball ermögliche zwar lukrative Werbeeinnahmen, wobei ORF-Direktoren zuversichtlich sind, dass sich die Investition durch die Vertriebsrechte ins Ausland und den Verkauf von Werbeslots rechtfertigen lässt. Dennoch bleibt die Frage, ob die exorbitanten Honorare in der aktuellen Sparphase tatsächlich angebracht sind oder ob der ORF seine Prioritäten neu überdenken sollte.

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Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Wien, Österreich
Sachschaden
100000 € Schaden
Beste Referenz
exxpress.at
Weitere Quellen
weekend.at

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