
Heute, am 3. April 2025, berichtet die Kleine Zeitung über einen schockierenden Vorfall in Wien-Donaustadt. Ein Mann hat am Montagmittag versucht, einen neunjährigen Buben zu entführen. Der Junge war auf dem Weg von der Schule zur Nachmittagsbetreuung, als der Verdächtige ihn in der Langobardenstraße ansprach und aufforderte, mitzukommen.
Der Täter ergriff den Jungen an der Hand, doch dieser konnte sich glücklicherweise losreißen und weglaufen. Die Polizei hat den Vorfall dokumentiert, und die Ermittlungen sind im Gange. Es wird betont, dass die Polizei in engem Kontakt mit der Schulleitung und der Wiener Bildungsdirektion steht, um die Situation bestmöglich zu bewältigen.
Ähnliche Vorfälle in der Umgebung
In den letzten Wochen gab es Berichte über ähnliche Vorfälle in der Umgebung. So ereignete sich vor etwa zwei Wochen ein Vorfall in der Volksschule Wulzendorfstraße. Auch in Oberösterreich, insbesondere im Bezirk Linz-Land und in den Mühl- und Innviertel, wurden im März vergleichbare Fälle gemeldet. Die Häufung solcher Ereignisse wirft Fragen zur Sicherheit von Kindern in ihrem Alltag auf.
Präventionsstrategien gegen Kinderkriminalität
Interessanterweise zeigt eine Analyse, dass die Mehrheit der tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen nur einmal in Erscheinung tritt. Lediglich etwa 5-10% begehen mehrere, zum Teil schwerwiegende Straftaten, wobei diese oft von einer kleinen Gruppe, den sogenannten "Intensivtätern", begangen werden. Diese Intensivtätern sind häufig mit komplexen Problemlagen wie sozialer Benachteiligung, Gewalterfahrungen und Schulproblemen konfrontiert.
Mit Zusammenarbeit gegen die Kriminalität
In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Kriminalitäts- und Gewaltprävention sowohl qualitativ als auch quantitativ weiterentwickelt. Ein zentraler Aspekt ist die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Jugendhilfe, Schulen, Polizei und Justiz. Die Umsetzung präventiver Maßnahmen liegt nach dem Grundgesetz allerdings bei den Ländern und Kommunen.
Die Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendkriminalprävention am Deutschen Jugendinstitut fungiert als zentrale Anlaufstelle und bietet essentielle Informationen und Strategien zur Gewaltprävention. Diese Informationen sind weltanschaulich wichtig, um zukünftige Vorfälle, wie den heute in Wien gemeldeten, zu vermeiden und die Sicherheit für Kinder in ihrem alltäglichen Umfeld zu gewährleisten.
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