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Bildungsdebatte in Wien: Schulauswahl soll elterlichen Hintergrund berücksichtigen!

In der politischen Arena Salzburgs tobt ein ideologischer Streit über die Wahlfreiheit der Eltern bei der Betreuung ihrer Kleinkinder. Während die Freiheitlichen (FPÖ) und die ÖVP für ein System plädieren, das Eltern finanziell unterstützt, die ihre Kinder zu Hause betreuen, warnen die SPÖ, die Grünen und die Kommunisten vor einem Rückschritt in der Frauenpolitik. Sie befürchten, dass das sogenannte Berndorfer Modell, das 150 Euro monatlichen Zuschuss für zu Hause betreuende Eltern vorsieht, Frauen in wirtschaftliche Abhängigkeiten drängt. Im Vergleich dazu beläuft sich der Preis für einen Platz in einer Krabbelgruppe auf über 1.000 Euro im Monat, was die Sorgen um Altersarmut verstärkt. Trotzdem fehlt ein konkreter Anlass für diese hitzige Debatte in Salzburg, während in Oberösterreich ähnliche Zuschüsse längst etabliert sind, wie salzburg.orf.at berichtet.

Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft die Schulauswahl in Wien, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Judith Pühringer, Chefin der Grünen, hebt hervor, dass die Unterstützung für Schulen nicht nur vom Lehrpersonal abhängt, sondern auch von den sozialen Hintergründen der Eltern. In einem ORF-Interview verwies sie auf die „Bildungsmisere“, die auch von den NEOS mitverantwortet wird, und schlug vor, den sozioökonomischen Hintergrund der Eltern als Kriterium für die Schulwahl zu berücksichtigen. Diese Maßnahme solle dazu dienen, eine bessere Durchmischung der Schüler zu erreichen, da in einzelnen Volksschulen bis zu 99 Prozent der Kinder nicht-deutscher Erstsprache seien. Pühringer drängt auf eine gezielte Erhebung der Sprachkenntnisse der Kinder, um eine angemessene Zuteilung zu gewährleisten, ohne jedoch das System der Wunschschulen abzuschaffen, so oe24.at.

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Genauer Ort bekannt?
Salzburg, Österreich
Beste Referenz
salzburg.orf.at
Weitere Quellen
oe24.at

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