Die lange Nacht der Museen in Pöchlarn war ein voller Erfolg und zog zahlreiche Besucher an, die sich für die kulturellen Schätze der Stadt begeistern konnten. An vier verschiedenen Ausstellungsorten hatten die Gäste die Möglichkeit, sich hautnah mit Kunst und Geschichte auseinanderzusetzen.
Ein besonders beliebtes Ziel war das Oskar Kokoschka Haus, wo Blitzführungen den Gästen eindrucksvolle Einblicke in das Leben und Werk des berühmten Künstlers ermöglichten. Neben Kokoschka konnten die Besucher auch die reiche römische Geschichte der Region im Römermuseum entdecken. Vom Welserturm aus startete ein Stadtrundgang, der die römischen Wurzeln von Pöchlarn beleuchtete. Der Hufeisenturm, der nur für die Führungen zugänglich war, erfreute sich großer Beliebtheit unter den Anwesenden.
Ein neues Zuhause für die Nibelungen
Eines der Highlights der Nacht war die Eröffnung der Ausstellung „Nibelungen im Turm“. In einer engagierten Initiative hat die ÖVP-Kulturstadträtin Jasmin Fuchs den Ankauf und die Restaurierung der Nibelungenfiguren organisiert, nachdem die Burgruine Aggstein angekündigt hatte, die alte Ausstellung aufzulösen. Nach intensiven Vorbereitungen haben Siegfried, Kriemhild und ihre Gefährten nun im Pfeiferturm eine neue Heimat gefunden und präsentieren sich frisch restauriert einem breiten Publikum.
Die feierliche Eröffnung der Ausstellung wurde von Jasmin Fuchs und Bürgermeisterin Barbara Kainz (ÖVP) vorgenommen, die die Bedeutung dieser Sammlung für Pöchlarn unterstrichen. Bei der Veranstaltung kamen die Gäste auch in den Genuss musikalischer Darbietungen an allen vier Museumsstandorten, die zur festlichen Stimmung beitrugen. Das Event klang erst um Mitternacht aus und hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern.
Die lange Nacht der Museen traf den Nerv der Zeit und stellte einmal mehr unter Beweis, wie wichtig Kultur und Geschichte für das Gemeinschaftsgefühl sind. Für mehr Informationen zu diesem kulturellen Ereignis können interessierte Leser die Berichterstattung auf www.noen.at nachlesen.
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