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In einem emotionalen Wettkampf bei der Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach hat Mirjam Puchner sensationell die Silbermedaille in der Abfahrt gewonnen. Die 32-Jährige aus St. Johann präsentierte sich nach einer durchwachsenen Saison mit nur einem Top-Ten-Platz als echte Kämpferin. Nach gesundheitlichen Rückschlägen und einer schwierigen Vorbereitung war der Triumph umso überwältigender. "Es ist unglaublich. Nach so einer Saison hier daheim eine Medaille zu holen, ist einfach nur ein Traum", erklärte Puchner, während sie mit Tränen in den Augen den Moment genoss, wie laola1.at berichtete.
Der Wettkampf lief für Puchner ideal. Trotz ihrer anfänglichen Nervosität und der Konkurrenz drückte sie dem Rennen ihren Stempel auf. Mit nur 15 Hundertstel Sekunden Rückstand auf die US-Amerikanerin Breezy Johnson erlangte Puchner den zweiten Platz und bestätigte damit ihre starken Trainingsleistungen. Ihre Teamkollegin Conny Hütter sicherte sich den vierten Platz, während Vincent Kriechmayr bei den Herren enttäuschte und nur Blech gewann, so sn.at. Puchner erinnerte sich an die Schwierigkeiten dieser Saison, die sie mit Tränen ertragen musste, doch die Heim-WM war der Wendepunkt, den sie so dringend benötigte.
Besonders bemerkenswert ist, dass dies bereits ihre zweite Silbermedaille bei einer großen Meisterschaft ist, nachdem sie 2022 bei den Olympischen Spielen im Super-G erfolgreich war. "Von der Stimmung her ist das hier schon noch einmal etwas anderes. Noch dazu als Salzburgerin in Salzburg," fügte Puchner hinzu. Ihr Trainer Roland Assinger lobte die Leistung: "Miri hat die Coolness bewiesen, die starken Trainingsleistungen ins Rennen umzumünzen." In einem Wettkampf, der von unvorhersehbaren Wendungen geprägt war, zeigt Puchner, was es heißt, als Sportlerin alles zu geben und zu siegen.
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