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Die Koalitionsverhandlungen zwischen der FPÖ und der ÖVP gehen am heutigen Dienstag auf höchster Ebene weiter. Am Nachmittag werden sich FPÖ-Chef Herbert Kickl und ÖVP-Obmann Christian Stocker in kleiner Runde treffen, um die Gespräche fortzusetzen. Bereits zuvor hatten sich die Verhandlungen zugespitzt, und viele entscheidende Punkte sind weiterhin offen, was die Stimmung zwischen den Parteien nicht gerade verbessert hat, wie die APA berichtete.
Die Wirtschaftsgruppe wird ebenfalls am Dienstag tagen, um spezifische inhaltliche Punkte zu erörtern. ÖVP-Verhandler Wolfgang Hattmannsdorfer äußerte sich in den "Salzburger Nachrichten" über die Aussichten der Verhandlungen und meinte, dass die Chancen für eine Einigung "fifty-fifty" stünden. Dies liege daran, dass noch viele offene Verhandlungspunkte verbleiben, was eine Einigung derzeit fraglich erscheinen lasse. "Entweder es wird etwas oder es wird nichts", warnte Hattmannsdorfer eindringlich und stellte klar, dass alles andere im Moment „unseriös“ wäre, wie er in den Salzburger Nachrichten anmerkte.
Verhandlungen auf der Kippe
Das Treffen der beiden Parteichefs gilt als entscheidend, da es möglicherweise einen Durchbruch in den festgefahrenen Gesprächen bringen könnte. Der gegenwärtige Zustand der Verhandlungen lässt viele Fragen offen, und ein Misslingen könnte erhebliche Folgen für die politische Landschaft haben. Es bleibt abzuwarten, ob die Parteien trotz der bestehenden Differenzen zu einer Einigung gelangen können.
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