Villach-Land

Neue Ausbildungswege: Kleinkinderzieher an Kärntner Fachschulen

Kärnten überrascht mit neuem Ausbildungsangebot an vier Landwirtschaftlichen Fachschulen: Schüler können jetzt zugleich Kleinkinderzieher oder Tagesmutter werden – ein echter Win-Win für die ländliche Region!

In Kärnten gibt es eine bedeutende Neuerung im Bildungssektor: Ab diesem Schuljahr können Schüler an vier Landwirtschaftlichen Fachschulen gleichzeitig eine Ausbildung zum Kleinkinderzieher oder zur Tagesmutter absolvieren. Dies ist eine Antwort auf den Fachkräftemangel, der in vielen Lebensbereichen, besonders in ländlichen Regionen, spürbar ist. Insbesondere fehlt es an qualifizierten Fachkräften in der Elementarpädagogik, weshalb diese neue Ausbildungsrichtung von großer Bedeutung ist.

Die vier Schulen, nämlich Buchhof, Althofen, Ehrenltal und Litzlhof, bieten bisher die Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement an. Nun können Schüler hier zusätzlich eine fundierte Ausbildung zur Betreuung kleiner Kinder erhalten. Damit verbessern sie nicht nur ihre beruflichen Perspektiven, sondern tragen auch zur Stärkung der ländlichen Gemeinschaften bei, in denen eine durchdachte Kinderbetreuung notwendig ist.

Umsetzung und Integration der Ausbildung

Die Integration dieser Ausbildung an den Landwirtschaftlichen Fachschulen ist ein strategischer Schritt, um die beruflichen Möglichkeiten von Jugendlichen in ländlichen Räumen zu erweitern. Das Modell ermöglicht es den Schülern, zwei qualifizierte Berufsabschlüsse zu erlangen: die Facharbeiterausbildung an der LFS und die zusätzliche Qualifikation in der Kleinkindererziehung. Dies wird besonders relevant für landwirtschaftliche Betriebe, die oft im Nebenerwerb geführt werden, da die neue Ausbildung eine wertvolle Arbeitskraft in der Region sichern kann.

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Die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen 6 (Bildung und Sport) und 10 (Land- und Forstwirtschaft) sowie dem IBB-Institut für Bildung und Beratung macht diese Ausbildung möglich. Die Unterrichtsinhalte sind in den regulären Lehrplan der Fachschulen integriert und sollen vorwiegend im zweiten und dritten Jahr der Ausbildung stattfinden. Neben den theoretischen Inhalten umfasst die Ausbildung auch 120 Stunden Praktikum, die im Rahmen des Pflichtpraktikums absolviert werden können.

Um die Ausbildung zu starten, muss pro Standort eine Mindestanzahl von 18 Schülern erreicht werden. Dies zeigt das Engagement und das Potenzial, das in dieser neuen Ausbildungsrichtung steckt, um den spezifischen Bedürfnissen der ländlichen Bevölkerung gerecht zu werden und die Fachkräftesituation in der Kinderbetreuung zu verbessern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einführung dieser neuen Ausbildungsangebote für Kleinkindererziehung nicht nur die Berufschancen der Jugendlichen in Kärnten erhöht, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur sicheren Kinderbetreuung in ländlichen Gegenden leisten kann. Die Fortschritte, die mit dieser neuen Initiative erzielt werden, sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die Herausforderungen des Fachkräftemangels anzugehen und die Lebensqualität in ländlichen Gebieten nachhaltig zu verbessern. Weitere Einzelheiten hierzu sind auf www.meine-freizeit.net nachzulesen.


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Quelle
meine-freizeit.net

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