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FPÖ-Politikerin geht wütend aus ORF-Interview – Was steckt dahinter?

Im ORF-„Report“ kam es zu einer explosiven Auseinandersetzung zwischen der FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein und einer Journalistin. Anlässlich des fünfjährigen Jahrestages des ersten Corona-Falls in Österreich konfrontierte die Interviewerin die Politikerin mit einer Studie, die von einer „Übersterblichkeit in FPÖ-Hochburgen“ während der Pandemie berichtet. Diese Behauptung stieß auf heftigen Widerstand.
Die bekennende Impfskeptikerin Belakowitsch-Jenewein verlangte umgehend Informationen zu der Studie und bezeichnete die Aussage als „lächerlich“. Ihr Zorn eskalierte, als sie den Journalistin unmissverständlich vorwarf, von Biontech bezahlt zu werden. „Ich weiß nicht, wie viel Sie von Biontech bezahlt bekommen“, warf sie der Reporterin vor, bevor sie das Interview wutentbrannt abbrach. Patrick Mellacher, der für die besagte Studie zuständige Forscher, reagierte auf die Vorwürfe in einem Post auf X und veröffentlichte die Ergebnisse, um Klarheit zu schaffen, wie krone.at berichtete.

Wut und Vorwürfe im Parlament

Die emotional aufgeladene Szene zeigt, wie stark die Kontroversen um die Corona-Pandemie auch Jahre später noch in der Politik nachhallen. Belakowitsch-Jenewein, die sich während der Pandemie immer wieder gegen Impfmaßnahmen ausgesprochen hat, ließ sich nicht von den Fakten überzeugen. „Das ist ja der größte Schas überhaupt“, rief sie in der Diskussion. Hinter ihr murmelte ein männlicher Begleiter das Stichwort "Biontech", was die Situation weiter anheizte. Auch als die FDP für ihre radikalen Ansichten während der Pandemie bekannt ist, bleibt das Thema für viele Wähler in der Partei relevant, wie kurier.at feststellt.
Trotz der sinkenden Bedeutung von Corona als Wahlmotiv, zeigt eine Umfrage, dass 34 Prozent der FPÖ-Wähler im letzten Nationalratwahlkampf häufig über die Pandemie sprachen, was zeigt, dass die Thematik nach wie vor für einige von Bedeutung ist.

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Parlament, Österreich
Beste Referenz
krone.at
Weitere Quellen
kurier.at

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