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Die österreichische Skispringerin Eva Pinkelnig steht kurz vor der Weltmeisterschaft in Trondheim. Die Vorarlbergerin, die 2023 die Silbermedaille gewann, betont, dass sie trotz einiger Herausforderungen keine hohen Erwartungen hat. Sie erklärte, dass der Wettkampf nicht nur physischer, sondern auch psychischer Natur sei. "Es heißt immer wieder, den Fokus auf das Positive zu legen. Aber der Kampf im Kopf ist eine ständige Herausforderung", so Pinkelnig. Ein ständiger Kampf, den sie gewinnen will, um störende Gedanken auszublenden, wird sie bei den ersten Trainingseinheiten beachten müssen, berichtet Laola1.
Am Wochenanfang trat Pinkelnig bereits erfolgreich in Trondheim an. Sie landete gleich zweimal auf dem Podium: am Dienstag erreichte sie den zweiten Platz auf der Normalschanze und am Mittwoch sprang sie beim Wettbewerb auf der Großschanze auf den dritten Platz. Nur die Slowenin Nika Prevc und die norwegische Lokalmatadorin Eirin Maria Kvandal waren schneller. "Ich bin happy, Trondheim taugt mir. Es sind alle sehr nett hier und ich freue mich riesig auf die WM nächstes Jahr", schwärmte Pinkelnig, die auf eine "unglaubliche Saison" zurückblickt. Dennoch bleibt das Aufholen des Rückstands gegen Prevc in der Gesamtwertung eine Herausforderung, wie Südtirol News berichtete.
Wettkampf und mentale Stärke
Pinkelnig zeigt sich zuversichtlich, dass sie die Leistung abrufen kann, die zur Top-Platzierung nötig ist. "Es muss viel zusammenstimmen. Das Ganze ist fragil, auf der anderen Seite aber auch stabil", erläuterte sie die Balance zwischen Leistung und Emotionen. Abgesehen von den sportlichen Herausforderungen ist es der Dialog mit ihrem Team, der ihr hilft, die mentale und emotionale Last zu bewältigen. Trotz der Schwierigkeiten ist sie bereit, sich den nächsten Wettkämpfen zu stellen und hofft, die positiven Erkenntnisse und Erfahrungen in die bevorstehenden Herausforderungen zu übernehmen.
Mit Blick auf die Weltmeisterschaft zeigt Pinkelnig Entschlossenheit. "Jetzt heißt es, das Feuer zu finden, das Ganze zu genießen. Eine WM ist einfach was Besonderes." Ihre wiederholten Podiumsplatzierungen in Trondheim geben ihr zusätzliches Selbstvertrauen für die kommende Herausforderung. Sie bleibt optimistisch, dass eine Medaille für sie auch in der kommenden WM möglich ist.
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