Gesundheit

Frauengesundheit im Fokus: Neues Präventionsprogramm startet jetzt!

Anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentags am 8. März 2025 rückt die Vorsitzende des Dachverbands der Sozialversicherungsträger, Neumayer-Stickler, die Bedeutung der Frauengesundheit in den Fokus. „Der Weltfrauentag wird bereits seit über 100 Jahren begangen, um auf die Rechte von Frauen aufmerksam zu machen und für Geschlechtergerechtigkeit einzustehen“, erklärte sie. Besonders wichtig sei dabei die geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung, da wissenschaftlich belegt ist, dass Frauen anders auf Medikamente reagieren und häufig andere Symptome bei Krankheiten zeigen als Männer. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, Behandlungen speziell auf die Bedürfnisse von Frauen abzustimmen, um sicherzustellen, dass sie umfassend medizinisch versorgt werden, wie apa.at berichtet.

Zudem weist die Vorsitzende darauf hin, dass Frauen, obwohl sie im Durchschnitt länger leben, mehr Zeit in gesundheitlich eingeschränkten Situationen verbringen als Männer. Sie stellt fest, dass Frauen im Durchschnitt 19,3 Jahre in mittelmäßiger bis schlechter Gesundheit leben, während die Zahl für Männer bei 16,2 Jahren liegt. Um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken, fordert der Dachverband mehr frauenspezifische Präventionsmaßnahmen. Dazu zählen unter anderem die Unterstützung während der Schwangerschaft, die Hebammenleistungen sowie das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm, das in den letzten zehn Jahren deutlich mehr Fälle frühzeitig identifizierte und damit die Behandlungsmöglichkeiten erheblich verbesserte.

Frauen in Führungspositionen – Ein drängendes Anliegen

Parallel zu diesen gesundheitlichen Themen weckt das Thema Frauen in Führungspositionen in der Sozialversicherung Interesse. Ein Gesetz, das am 12. August 2021 in Kraft trat, fordert eine Mindestbeteiligung von Frauen in den Vorständen und Geschäftsführungen der Sozialversicherungsträger. Obwohl der Frauenanteil in den Beschäftigtenzahlen bei über 70 Prozent liegt, sind nur 27 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt. Der Frauenanteil in diesen Positionen ist im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozentpunkte gestiegen, bleibt jedoch weit hinter den Zahlen der angestellten Frauen zurück, wie bmfsfj.de feststellt.

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Diese Entwicklungen verdeutlichen die Notwendigkeit, den Frauenanteil in Leitungsfunktionen weiter zu erhöhen. Trotz gesetzlicher Vorgaben gibt es noch immer Registrierungsprobleme, die die gleichmäßige Besetzung der Führungspositionen verhindern. Die positive Tendenz in den Zahlen muss mit weiteren Maßnahmen flankiert werden, um eine gerechtere Verteilung der Geschlechter in der Führung des Gesundheitssektors zu gewährleisten. So wird deutlich, dass sowohl in der gesundheitlichen Versorgung als auch in Führungspositionen mehr Aufmerksamkeit auf die Rolle der Frauen gelegt werden muss.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Laimgrubengasse 10, 1060 Wien, Österreich
Beste Referenz
ots.at
Weitere Quellen
bmfsfj.de

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