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Russischer Raketenangriff: 14 Tote in Krywyj Rih – Zivile Opfer im Fokus!

Am 4. April 2025 ereignete sich in der ukrainischen Stadt Krywyj Rih ein verheerender russischer Raketenangriff, der mindestens 14 Menschen das Leben kostete, darunter sechs Kinder. Zudem wurden mehr als 50 Personen verletzt, als die Raketen ein Wohnviertel trafen und zahlreiche Gebäude beschädigten. Autos und Garagen gerieten in Brand, was die zuvor bereits angespannte Lage weiter verschärfte. Der Angriff erfolgt inmitten stockender Verhandlungen über eine Waffenruhe, die bereits in der Vergangenheit durch ähnliche Gewaltakte beeinträchtigt wurden.

Wenige Tage zuvor, am 1. April 2025, waren bereits vier Menschen bei einem vorhergehenden Raketenangriff in Krywyj Rih ums Leben gekommen. Trotz der geografischen Distanz von etwa 70 Kilometern zur Frontlinie spitzen sich die Auseinandersetzungen zusehends zu. Die Ukraine muss mit einer weiteren Eskalation rechnen, während Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland beschuldigt, gezielt zivile Einrichtungen anzugreifen.

Politische Reaktionen und internationale Verwicklungen

US-Präsident Donald Trump äußerte in diesem Zusammenhang Unmut über Kreml-Chef Wladimir Putin und dessen Weigerung, die Legitimität von Präsident Selenskyj anzuerkennen. Russland rechtfertigte den Angriff, indem das Verteidigungsministerium angab, eine Gruppe ukrainischer Soldaten mit ausländischen Ausbildern in Krywyj Rih getroffen zu haben. Laut ihren Angaben wurden bis zu 85 Soldaten und Offiziere aus dem Ausland sowie bis zu 20 Fahrzeuge zerstört.

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Selenskyj nutzte die Gelegenheit, um die Community um internationale Konsequenzen für Russland zu bitten, während er gleichzeitig von Fortschritten bei den Gesprächen mit Vertretern aus Frankreich und Großbritannien über Sicherheitsgarantien für die Ukraine berichtete. Paris und London leiten eine sogenannte "Koalition der Willigen", um einen möglichen Frieden in der Region zu sichern, während Russland die Stationierung europäischer Truppen in der Ukraine als Bedrohung ablehnt.

Verstärkung der Angriffe auf andere Städte

Für die Stadt Charkiw meldeten die Behörden ebenfalls schwere Angriffe, bei denen in der Nacht mehrere Drohnenangriffe stattfanden. Diese führten zu fünf Todesfällen und 34 Verletzten. Diese wiederholten Angriffe gegen die ukrainischen Städte zeigen ein klares Muster, das über militärische Zielsetzungen hinausgeht und zivile Infrastruktur ins Visier nimmt. Insbesondere nach einem Telefonat zwischen Trump und Putin, in dem ein Moratorium für Angriffe auf Energieobjekte vereinbart wurde, wurde die Nichteinhaltung dieser Vereinbarung deutlich hervorgehoben, was zur Kritik des ukrainischen Präsidenten führte.

Die fortwährenden Kämpfe reflektieren nicht nur die Militarisierung des Konflikts, sondern auch die gravierenden Folgen für die Zivilbevölkerung. In der gesamten Ukraine sind bereits mehr als 198 Zivilisten, darunter drei Kinder, seit Beginn des Konflikts getötet worden, mit über 1100 Verletzten. Angesichts dieser alarmierenden Zahlen fordern die westlichen Länder verstärkte Maßnahmen, einschließlich zusätzlicher Sanktionen gegen Russland.

Die Situation in der Ukraine bleibt angespannt. Trotz internationaler Bemühungen zur Stabilisierung des Landes sieht sich die Bevölkerung fortwährend dem Risiko weiterer Angriffe und der nicht enden wollenden Gewalt gegenüber, die die Verhandlungen um Frieden und Sicherheit erschweren.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Angriff
In welchen Regionen?
Krywyj Rih, Charkiw, Cherson
Genauer Ort bekannt?
Krywyj Rih, Ukraine
Gab es Verletzte?
84 verletzte Personen
Ursache
Raketenangriff
Beste Referenz
vienna.at

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