Sparkasse Bad Königshofen: Nach Sprengung - Sicherheit wird massiv erhöht!
Nach einem Sprengungsanschlag auf Geldautomaten in Bad Königshofen plant die Sparkasse Sicherheitsmaßnahmen wie Stahlrolltore und Betonpoller.
Sparkasse Bad Königshofen: Nach Sprengung - Sicherheit wird massiv erhöht!
In einem schockierenden Vorfall sprengten Gauner in den frühen Morgenstunden des 19. Februar beide Geldautomaten in der Sparkasse Bad Königshofen. Die Explosion war derart verheerend, dass nicht nur die beiden Automaten aus ihrer Verankerung gerissen wurden, sondern auch die gesamte Schalterhalle erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Schaden? Eine horrende Summe im siebenstelligen Bereich! Die Kundschaft und das Personal stehen nun vor enormen Herausforderungen, denn die Bank bleibt bis Frühjahr 2025 geschlossen.
Sparkassendirektor Georg Straub und Gebietsleiter Peter Lindemann schildern die Zerstörung mit eindringlichen Worten: „Es war ja alles zerstört.“ Wiederaufbau ist in vollem Gange, aber die Wiedereröffnung verzögert sich aufgrund von Lieferengpässen. Um zukünftige Überfälle zu verhindern, werden massive Stahlrolltore installiert, die zu nächtlichen Zeiten vor den Geldautomaten schließen. Dazu kommen Betonpoller im Eingangsbereich, denn die Täter schreckten nicht davor zurück, mit Autos in die Bank zu rasen.
Hohe Sicherheitsvorkehrungen für die Zukunft
Die Sicherheit der Geldautomaten hat für die Sparkasse höchste Priorität. Neben robusten Rolltore und Pollern sind auch modernste Überwachungstechniken im Einsatz: Videoüberwachung und eine Vernebelungstechnik, die auch bei Stromausfällen funktioniert. Die Geldscheine in den Automaten sind mit Farbpatronen bestückt, die im Fall eines Übergriffs das Geld unbrauchbar machen. Tragische Komplikationen bei der Sicherheitstechnik gab es jedoch – die Bundesbank verbietet spezielle Klebe-Techniken zur Sicherung von Geldscheinen.
Ähnlich erschreckend ist die Nachricht, dass die mutmaßlichen Täter bereits gefasst wurden. Das bayerische Landeskriminalamt hat bestätigt, dass Männer im Alter zwischen 24 und 30 Jahren festgenommen wurden, die Teil eines „großen kriminellen Netzwerks“ sind. Ihre unheilvollen Aktivitäten umfassen nicht nur die Explosionen in Bad Königshofen, sondern auch weitere Straftaten in der Region Unterfranken.