Sexuelle Gewalt verdoppelt: Was tut Deutschland zum Schutz der Frauen?
In Deutschland fast verdoppelte Sexualstraftaten gegen Frauen: Faeser verlangt Anti-Gewalt-Trainings für Täter.
Sexuelle Gewalt verdoppelt: Was tut Deutschland zum Schutz der Frauen?
Ein Schock für Deutschland! Die Zahl der Sexualstraftaten gegen Frauen hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. Von 33.756 weiblichen Opfern im Jahr 2013 schnellte die Zahl bis 2023 auf satte 62.404, wie das Bundesinnenministerium mitteilt. Besonders brisant: Seit 2015 zeigt sich ein unaufhörlicher Anstieg dieser erschreckenden Statistik. Doch das ist noch nicht alles – auch bei Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit und persönliche Freiheit von Frauen sehen die Zahlen düster aus, mit erheblichen Steigerungen in den letzten Jahren.
Der Anteil der weiblichen Opfer unter den Sexualstraftaten liegt konstant bei alarmierenden 84 bis 86,7 Prozent. Körperverletzungen und Nötigungen sind an der Tagesordnung, und die Gesetzeslage wurde 2016 verschärft, um neue Tatbestände wie sexuelle Belästigung einzuführen. Die Justiz zieht nach – doch ausländische Tatverdächtige fallen auf: Sie stellen ein Drittel der Verdächtigen bei Sexualdelikten, obgleich sie nur 15,2 Prozent der deutschen Bevölkerung ausmachen. Ein Großteil der schweren Körperverletzungen ist ebenfalls mit ausländischen Tatverdächtigen verknüpft.
Innenministerin Faeser macht Druck
Für Bundesinnenministerin Nancy Faeser ist klar, dass es drastische Maßnahmen braucht. Anstelle einer härteren Migrationspolitik setzt sie erstaunlicherweise auf Prävention und fordert verpflichtende Anti-Gewalt-Trainings für Täter. Ihr Ziel ist es, das aggressive Verhalten potenzieller Gewalttäter in den Griff zu bekommen und Frauen so besser zu schützen. Die dramatischen Zuwächse an Gewaltverbrechen gegen Frauen in Deutschland lassen keinen Raum für Zurückhaltung, und Faeser zeigt sich entschlossen, entschieden gegen die Täter vorzugehen.