
Der österreichische Einzelhandel zeigt Anzeichen der Erholung! Laut aktuellen Daten von Statistik Austria stieg der Umsatz im Jahr 2024 nominell um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während der realisierte Umsatz, also nach Abzug der Inflation, um 0,5 Prozent anstieg. Besonders bemerkenswert ist das Umsatzplus im Lebensmitteleinzelhandel, das mit 4,3 Prozent nominell und 1,7 Prozent real den höchsten Zuwachs verzeichnete. Im vierten Quartal 2024 steigerte der Einzelhandel seinen Umsatz um 3,2 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal, was ein positives Zeichen für die Branche darstellt, wie 5min.at berichtet.
Umsatzentwicklung und Herausforderungen
Jedoch sind die Umsatzzahlen nicht einheitlich. Während der Lebensmittelhandel floriert, kämpft der Bekleidungssektor mit einem dramatischen Umsatzrückgang. So verzeichnete der Textil- und Bekleidungshandel im August 2020 in Deutschland ein Minus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was auf anhaltende Schwierigkeiten in der Branche hinweist. Der Internet- und Versandhandel hingegen kann sich über einen enormen Anstieg um 24,4 Prozent freuen. Der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth warnt, dass die Situation vor allem für die Bekleidungsindustrie bedrohlich bleibt und spricht von möglichen Insolvenzen, die die Innenstädte enorm belasten könnten, wie einzelhandel.de dokumentiert.
Zudem haben die Umsätze im November 2024 generell rückläufige Tendenzen gezeigt, mit einem Minus von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, besonders im Großhandel und Automobilhandel. Einzig der Einzelhandel konnte im Vergleich zum Vorjahr Zuwächse verzeichnen. Dies zeigt, wie unterschiedlich die Auswirkungen der Nach-Corona-Situation auf die verschiedenen Handelssektoren sind, wodurch die wirtschaftlichen Herausforderungen für viele Unternehmen deutlich werden.
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