Klimawandel und Hunger: Welthungerhilfe fordert mehr Gelder auf COP29!
Die Welthungerhilfe fordert verlässliche Klimafinanzierung auf der COP29, um Hunger durch den Klimawandel zu bekämpfen.
Klimawandel und Hunger: Welthungerhilfe fordert mehr Gelder auf COP29!
Bonn/Berlin – Alarmglocken läuten laut bei der Welthungerhilfe! Im Jahr 2023 wurden weltweit alarmierende Temperaturrekorde gebrochen, während im südlichen Afrika eine katastrophale Dürre herrscht und der Südsudan unter verheerenden Überschwemmungen zu leiden hat. Der Klimawandel ist ein brutaler Hungerstreiter und hat dafür gesorgt, dass knapp 733 Millionen Menschen hungern müssen. Besonders tragisch: Frauen und Mädchen sind die Hauptleidtragenden dieses Klimawandels. Der Welthunger-Index zeigt die erschreckenden Folgen der globalen Ungerechtigkeit bei der Verteilung finanzieller Mittel auf – 90 Prozent der Klimagelder fließen in reiche Länder, während einkommensschwache Nationen nur mit mickrigen 10 Prozent versehen sind! Weniger als 3 Prozent dieser Gelder erreichten die ärmsten Länder, die unter den schwersten Konsequenzen des Klimawandels leiden.
Forderung nach Solidarität in Baku
Auf der bevorstehenden COP29 in Baku fordert die Welthungerhilfe ein kraftvolles Zeichen der Solidarität mit dem globalen Süden! Der Generalsekretär der Organisation, Mathias Mogge, macht den katastrophalen Handlungsbedarf deutlich: „Wir müssen die Finanzierung für Anpassungsmaßnahmen von aktuell 387 Milliarden US-Dollar pro Jahr drastisch erhöhen!“ Das schockierende Detail: Die Finanzierungslücke beträgt unglaubliche 359 Milliarden US-Dollar! In Projekten, die die Lebensgrundlagen gefährdeter Bevölkerungen sichern, sind Maßnahmen wie der Zugang zu trockenheitsresistentem Saatgut und regenerativen Anbaumethoden unerlässlich!
Trotz der aktuellen Regierungskrise in Deutschland, die nicht als Ausrede dienen darf, fordert die Welthungerhilfe, dass Deutschland auf der COP29 ein neues Klimafinanzziel für die Zeit nach 2025 anpeilt. Mogge hebt hervor: „Die deutsche Regierung muss ihre Zusagen von sechs Milliarden Euro ab 2025 einhalten und auf 8 bis 10 Milliarden erhöhen. Die Klimakrise macht keine politischen Unterschiede; die Ärmsten sind immer die größten Verlierer in dieser globalen Misere.“ Für weitere Informationen und Interviews stehen Stimmen aus Indien und Äthiopien, die an der COP29 teilnehmen, zur Verfügung. Bleiben Sie dran für Updates über die drängenden Herausforderungen und Lösungen auf der globalen Klimabühne!