IG Metall kündigt neue Warnstreiks: Druck auf Arbeitgeber wächst!
IG Metall bricht Tarifverhandlungen in Hessen ab und kündigt Warnstreiks an, um Druck auf Arbeitgeber zu erhöhen.
IG Metall kündigt neue Warnstreiks: Druck auf Arbeitgeber wächst!
Die IG Metall schlägt Alarm und weitet ihre Warnstreiks aus! Nach gescheiterten Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern, die die Gewerkschaft als völlig unzureichend empfindet, stehen die nächsten Protestaktionen bereits in den Startlöchern. „Die Arbeitgeber der Mittelgruppe bieten nichts Besseres – weder beim Geld noch bei der Laufzeit“, so der empörte IG-Metall-Chef Jörg Köhlinger nach einer Verhandlungsrunde, die nicht einmal eine Stunde dauerte. Ein neuer Termin für Gespräche ist noch nicht vereinbart.
Am Freitag und in der kommenden Woche werden erneut Streiks angekündigt, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Die IG Metall vertritt die Interessen von 380.000 Beschäftigten in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. In einer beeindruckenden Demonstration gingen am Donnerstag bundesweit 69.000 Menschen auf die Straße, um für ihre Rechte zu kämpfen. In Hessen begannen die Proteste bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag.
Arbeitgeber: „Unser Angebot ist fair“
Die Arbeitgeberseite, vertreten durch Opel-Manager Ralph Wangemann, zeigt sich enttäuscht über die mangelnde Kompromissbereitschaft der IG Metall. Wangemann betont, dass es für die Forderungen der Gewerkschaft keine wirtschaftliche Grundlage gebe und warnt: „Durch die Warnstreiks wird die Lage nicht besser, im Gegenteil.“ Die Arbeitgeber bieten bislang lediglich 3,6 Prozent Lohnerhöhung über 27 Monate an, wobei die erste Stufe erst im Juli 2025 greifen soll.
Die IG Metall fordert hingegen für die rund 3,9 Millionen Beschäftigten der Branche eine Lohnerhöhung von sieben Prozent innerhalb eines Jahres, um der hohen Inflation und der damit verbundenen Kaufkraftverluste entgegenzuwirken. Die Spannung steigt, während die Beschäftigten entschlossen für ihre Rechte kämpfen und die Arbeitgeber sich auf eine harte Auseinandersetzung einstellen müssen.