Feierliche Einweihung des neuen Gemeindezentrums der Armenier in Rodenbach!
Eminenz Bischof Isakhanyan segnete das neue Gemeindezentrum der Armenischen Gemeinde in Rodenbach – ein Ort der Begegnung und Kultur.
Feierliche Einweihung des neuen Gemeindezentrums der Armenier in Rodenbach!
In Rodenbach wurde ein neues Kapitel für die Armenische Gemeinde in Hessen aufgeschlagen. Seine Eminenz Bischof Serovpé Isakhanyan, der vor Kurzem aus Köln anreiste, führte die Haussegnung des „Gemeindezentrums der Armenischen Gemeinde in Hessen“ durch. Die Veranstaltung zog zahlreiche Gäste an, darunter Bürgermeister Klaus Schejna und den Gemeindepfarrer Vahridsch Baghdasaryan aus Hanau. Jugendlieder und Gedichte, die in deutscher und armenischer Sprache präsentiert wurden, sorgten für eine festliche Atmosphäre.
Die feierliche Eröffnung ging über das bloße Ritual hinaus. Evelyn Panosian, die in Vertretung der armenischen Gemeinde sprach, hob die über fünf Jahrzehnte währende Geschichte der Gemeinschaft hervor. Sie betonte, dass der neue Treffpunkt als bedeutender Ort für kulturellen Austausch und gesellschaftliches Miteinander fungieren wird.
Ein Ort des Glaubens und der Gemeinschaft
Der Bischof unterstrich die Wichtigkeit des neuen Gemeindezentrums als einen Ort, an dem die Armenische Gemeinde ihre Traditionen lebendig halten kann. „Dieser Tag ist ein weiterer bedeutender Moment in der Geschichte der hiesigen Gemeinde“, so Isakhanyan. Er betonte, dass der neue Raum nicht nur physisch, sondern auch emotional gefüllt werden muss. „Hier wird gemeinsam gefeiert, Freude und Leid geteilt und das einzigartige Gemeinschaftsgefühl gelebt“, erklärte er weiter.
Bürgermeister Klaus Schejna würdigte die Bemühungen der Gemeinde und nannte sie eine Bereicherung für das lokale Leben. „In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, Brücken zu bauen, Dialoge zu führen und einander besser kennenzulernen“, sagte er. Diese Brücken seien der Schlüssel, um Kulturunterschiede zu überbrücken und das soziale Gefüge zu festigen.
Die Festlichkeiten standen auch im Zeichen des Andenkens an bedeutende Persönlichkeiten der armenischen Geschichte, vor allem an die Schöpfer der armenischen Schrift. Hierbei wurde die Verbindung zwischen Glauben und Kultur deutlich, die in der armseligen Gemeinschaft eine zentrale Rolle spielt.
Ein Highlight der Feier war der musikalische Beitrag von Anna Asa-Ghazaryan, die den Gästen mit ihrer Darbietung eine emotional aufgeladene Stimmung vermittelte. Die Veranstaltung war nicht nur ein Festakt, sondern auch ein Beweis für das Engagement der Gemeinde, Traditionen zu bewahren und an die nächste Generation weiterzugeben.
Die neue Struktur ist somit mehr als nur ein Gebäude. Sie soll als Ort des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung dienen. Bischof Isakhanyan äußerte den Wunsch, dass das Gemeindezentrum als „HayDun“ (was so viel wie „Heim“ bedeutet) zu einem Symbol der Verbindung zwischen den verschiedenen Kulturen in Hessen avanciert.
Alle Anwesenden wurden eingeladen, die traditionellen Speisen und Getränke zu genießen, was der Veranstaltung eine zusätzliche familiäre Note verlieh. Mehr zu den Details und den Impressionen dieses besonderen Tages lässt sich in einem umfassenden Bericht auf mkk-echo.de nachlesen.
Die Zukunft der armenischen Gemeinde in Rodenbach sieht vielversprechend aus. Die Menschen sind optimistisch und brennen darauf, das neue Zentrum in vollem Umfang zu nutzen, um ihre Gemeinschaft weiter zu stärken und ihre kulturellen Wurzeln lebendig zu halten.