Am Samstagabend kämpfte die DJK Gmünd in der Römersporthalle in Straßdorf gegen den TSV Auerbach in der 3. Bundesliga im Volleyball. Trotz einer vielversprechenden ersten Satzphase, die die Gmünderinnen mit 25:21 für sich entscheiden konnten, endete das Spiel mit einem enttäuschenden 1:3 für das Heimteam. Diese Niederlage verdeutlicht die Schwierigkeiten, mit denen die Gmünderinnen in der laufenden Saison konfrontiert sind.
Die Erwartungen waren nach dem ersten Satz hoch, doch die Hoffnung der Zuschauer wurde schnell gedämpft. Der TSV Auerbach, der zuvor bereits einen Sieg einfahren konnte, bewies seine Stärke durch kraftvolle Angriffe und agile Spielerinnen. Diese konnten die DJK-Spielerinnen mit ihrer Verteidigung nicht entscheidend aufhalten, und so zeigten sich die Gmünderinnen im Angriff oft zu statisch und berechenbar.
Schwächen und Stärken der DJK
Ein auffälliger Mangel an Durchschlagskraft im Blockspiel war ein zentrales Problem für die Gmünderinnen. DJK-Trainer Christian Hohmann äußerte sich enttäuscht über die schwachen Aufschläge in entscheidenden Phasen der Sätze, was letztlich Einfluss auf die Endergebnisse hatte. Zudem musste das Team auf die Mitte-Spielerin Antonia Haag verzichten, was sich besonders negativ auf die Dynamik auswirkte. Das Fehlen eines konstanten Mitteldurchschlages ermöglichte Auerbach, sich auf die Außenangreiferinnen zu konzentrieren.
Dennoch gab es Lichtblicke. Der Neuzugang Melanie Wunderlich bewies ihr Potenzial als wertvolle Ergänzung und zeigte in ihrem kurzen Einsatz, dass sie das Team unterstützen kann. Hohmann führt ihren begrenzten Spielanteil jedoch auf die Eingewöhnungsphase zurück und betonte, dass es immer genug Alternativen gebe, um wichtige Punkte zu sammeln.
Zukunftsaussichten für die DJK Gmünd
Die Mannschaft hat sich in dieser Saison einem Umbruch unterzogen, und Hohmann betonte, dass es Zeit benötigen wird, bis sich das Team stabilisiert. „Es war allen bewusst, dass es nach dem Umbruch dauern wird, bis wir auf die Beine kommen“, sagte er und forderte von seinen Spielerinnen, in der nächsten Partie gegen den VfB Ulm bessere Leistungen zu zeigen. Die Gmünderinnen haben große Hoffnung, endlich Punkte zu sammeln und sich gegen gleichwertige Gegner zu behaupten.
Die DJK Gmünd wird sich den Herausforderungen weiterhin stellen müssen, insbesondere im Hinblick auf die bedrohlichen Positionen in der Tabelle. Das Team wird sich steigern müssen, um den Rückstand auf die Konkurrenz aufholen zu können.
DJK Gmünd: Arnholdt, Baur, Bundschuh, Denzinger, Körger, Huber, Ihle, Meissner, Pospielova, Schroeder, Weber, Wunderlich, Zager
RZ
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