Batterie-Warnung: Feuerwehren fordern dringende Maßnahmen gegen Brandgefahr!

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Feuerwehren und Recyclingunternehmen warnen vor Brandgefahr durch Lithium-Ionen-Batterien im Müll und fordern politische Maßnahmen.

Batterie-Warnung: Feuerwehren fordern dringende Maßnahmen gegen Brandgefahr!

Münster (ots)

In immer mehr Haushalten und im mobilen Alltag finden sich Lithium-Ionen-Batterien. Ob in der Digitaluhr, der elektrischen Zahnbürste oder im E-Bike, diese Batterien sind allgegenwärtig. Ihre Entsorgung ist jedoch ein ernsthaftes Problem, denn unsachgemäß weggeworfene Batterien können sich als extrem gefährlich herausstellen. Bei falscher Handhabung können sie Brände auslösen, was nicht nur materielle Schäden zur Folge hat, sondern auch Menschenleben gefährden kann. Darauf weist eine gemeinsame Erklärung von Feuerwehren und der Recyclingwirtschaft hin, die an die Bundesregierung gerichtet ist und dringend zu einer ordnungsgemäßen Entsorgung dieser Geräte aufruft.

Der Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), Dirk Aschenbrenner, machte auf die zunehmend verbreiteten batteriebetriebenen Geräte aufmerksam: „Immer mehr Geräte funktionieren jetzt drahtlos. Dabei bergen sowohl neue als auch gebrauchte Batterien Risiken.“ Es werden Vorschläge gefordert, um die Sicherheit zu erhöhen. Ein zentraler Vorschlag der Initiative ist die Einführung eines Batteriepfandes, um die ordnungsgemäße Entsorgung zu fördern und gefährliche Brände zu vermeiden.

Gefahrenquellen im Müll

Aschenbrenner betont, dass viele der Brände, die durch Batterien verursacht werden, vermeidbar wären, wenn Verbraucher die gesetzlichen Entsorgungsrichtlinien einhalten würden. „Häufig werden Batterien im normalen Müll entsorgt, wo sie im Kompressionsprozess beschädigt werden können“, warnt er. Bereits während der Abfallsammlung stellt dies eine Gefahrenquelle dar, die nicht unterschätzt werden sollte.

Die vfdb hat gemeinsam mit dem Bundesverband Betrieblicher Brandschutz, dem Deutschen Feuerwehrverband und mehreren Unternehmen der Entsorgungsbranche eine Petition an die Bundesregierung unterzeichnet. Dabei wird auf die Gefahr von Lithium-Ionen-Batterien hingewiesen, die potenziell fatale Folgen haben könnte, sollte nicht zeitnah gegengesteuert werden. Die Unterzeichner fordern ein schnelles Handeln der Politik sowie die Bildung einer interministeriellen Arbeitsgruppe, um die Problematik angemessen zu behandeln.

Ein wichtiger Punkt in der Diskussion ist das im Koalitionsvertrag vereinbarte Anreizsystem zur umweltgerechten Entsorgung von Elektrogeräten und Lithium-Batterien. „Wir möchten nicht, dass das Netzwerk der Recyclinganlagen durch unverschuldete Brände belastet wird“, so der Appell der Initiative.

Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass Vertreiber von Batterien verpflichtet sind, Altbatterien kostenlos zurückzunehmen. Verbraucher dagegen sind gesetzlich verpflichtet, ihre alten Batterien an die Vertreiber oder an kommunale Sammelstellen abzugeben. Diese Regelungen sollen aber nur dann wirksam sein, wenn sie auch konsequent befolgt werden.

Zusätzlich zu ihrem Engagement in der politischen Diskussion beteiligt sich die vfdb an einem Forschungsprojekt, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird. Hierbei handelt es sich um das Projekt SEKUR, das sich mit sicheren Energiespeicherkonzepten in urbanen Räumen auseinandersetzt. Die Initiative hat auch schon ein abgeschlossenes Projekt zur Sicherheit elektrochemischer Energiespeicher ins Leben gerufen, aus dem praktische Handlungshilfen und Schulungskonzepte entwickelt wurden. Diese Erkenntnisse fließen nun in die Feuerwehrausbildung ein, um Einsatzkräfte im Umgang mit brennenden Lithium-Batterien zu schulen. Ein mobiler Demonstrator wurde geschaffen, um die Verhaltensweisen von Batterien im Brandfall zu demonstrieren und somit den praktischen Ausbildungsprozess zu unterstützen.

Die aufgezeigten Gefahren und die daraus resultierenden Forderungen sollten für alle Verbraucher ein Anstoß sein, bewusster mit Batterien umzugehen und sich über die richtige Entsorgung zu informieren. Die unterschätzte Gefahr in der Mülltonne könnte sonst schwerwiegende Folgen haben, wie immer mehr Einsätze der Feuerwehr zeigen, die auf die Schuld von unsachgemäß entsorgten Batterien zurückzuführen sind. Bevor diese gefährlichen Objekte in der Mülltonne landen, gilt es, sie besser zu kennzeichnen und klare Rücknahmesysteme zu schaffen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Der Artikel von www.presseportal.de beleuchtet die Problematik ausführlich und gibt einen tiefen Einblick in die Hintergründe dieser gefährlichen Entwicklung.


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